Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus
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    Donnerstag, 08. Januar 2026

    Denn des Herrn Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. (2. Chr. 16,9a)

    Ich lese gerne von den Königen Israels und Judas. In Israel waren die Könige leider durchgängig schlecht; in Juda war die lange Linie der schlechten Könige immer wieder von guten durchbrochen, „die taten, was dem Herrn wohlgefiel.“
    Tragisch sind aber unter diesen jene, von denen es heißt: „jedoch“ oder „solange“.
    „Und Joas tat, was dem Herrn wohlgefiel, solange der Priester Jojada lebte“ (2. Chr. 24,2).
    „Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht von ganzem Herzen.“ (Amazja; 2. Chr. 25,2)
    „Und er suchte Gott, solange Sacharja lebte, der ihn unterwies in der Furcht Gottes; und solange er den Herrn suchte, ließ es ihm Gott gelingen.“ (Usia; 2. Chr. 26,5).
    Aber wenn die guten Vorbilder weg waren, war auch mit Gottesfurcht und Segen Schluss.
    Am meisten bewegt mich in dieser Aufzählung der König Amazja: „Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht von ganzem Herzen.“
    Das stellt auch uns, auch dir und mir eine ernste Frage: Sind wir wirklich mit ganzem Herzen beim Herrn? So eng, dass er uns stärken und segnen kann? Oder ist unser Leben gekennzeichnet von einer traurigen Halbheit und Weltförmigkeit, die Gott betrübt und größeren Segen verhindert?
    Ich kenne die Tendenzen meines Herzens – es sind nicht immer die besten. Kennst Du auch die Deinen?
    Herr, ich möchte gerne von Dir gestärkt und gesegnet werden! Hilf mir dazu!
    Ein halber Christ ist kein ganzer und eigentlich gar nichts.

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese