Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
  • Kalenderansicht aller Impulse
    März 2026
    M D M D F S S
     1
    2345678
    9101112131415
    16171819202122
    23242526272829
    3031  

    Dienstag, 24. März 2026

    Es steht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.
    (Lk. 19:46)

    Gotteshäuser sollen Orte des Gebets sein, der Einkehr und inneren Ausrichtung auf GOTT und SEIN WORT. Es sollen Orte sein, in denen Menschen beten und ihr Leben unserem HEILAND und ERLÖSER, JESUS CHRISTUS, anvertrauen. Es sollen Orte sein, in denen sie GOTTES Namen preisen und ermutigt werden, zu GOTTES Ehre und zum Segen ihrer Mitmenschen zu wirken.
    Israel aber hatte damals den Tempel zur Räuberhöhle gemacht. Es wurden Gottesdienste gefeiert und Opfer gebracht, aber die Herzen der Anwesenden verfolgten ganz andere, meist sehr egoistische Ziele. Man wollte durch den Verkauf von Opfertieren große Gewinne machen. Andere wollten vor den Menschen groß dastehen.
    Leider war dies nicht nur damals so. Wie viel Gottlosigkeit findet auch heute in so manchen Gotteshäusern statt, wenn Prediger GOTTES WORT kritisch hinterfragen? Wie oft bekommen ihre Zuhörer Steine statt Brot? Wie viel Hass wird geschürt, wenn in Moscheen oder Hindu-Tempeln Prediger zu Krieg und Terror anstacheln? Wie viele Priester segnen heute noch die Waffen, mit denen kurz danach Leid und Tod über Menschen anderer Länder gebracht wird?
    O lieber HERR JESUS, wie sehr müsstest du auch in unseren Landen durch vermeintliche Gotteshäuser gehen und auskehren, was DIR und DEINEM WORT widerspricht! Schenke DU bitte, dass wir aufrichtig nach DEINEM Willen fragen! Schenke bitte, dass unsere Versammlungen wahrhaftige Orte des Gebets sind oder werden, in denen DU DICH wahrhaftig zu Hause fühlen kannst!


    Seid gesegnet!

    Martin Seidl-Schulz

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Luk. 19:28-48:

    Jesu Einzug in Jerusalem
    28Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem. 29Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger 30und sprach: Geht hin in das Dorf, das vor uns liegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt’s her! 31Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sagt: Der Herr bedarf seiner. 32Und die er gesandt hatte, gingen hin und fanden’s, wie er ihnen gesagt hatte. 33Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los? 34Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner.
    35Und sie brachten’s zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. 36Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. 37Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, 38und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
    39Und einige Pharisäer in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

    Jesus weint über Jerusalem
    41Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie 42und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 43Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen 44und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist.

    Die Tempelreinigung
    45Und er ging in den Tempel und fing an, die Händler auszutreiben, 46und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben Jes 56,7: »Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht. 47Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Angesehensten des Volkes trachteten danach, dass sie ihn umbrächten, 48und fanden nicht, wie sie es machen sollten; denn das ganze Volk hing ihm an und hörte ihn.

    What Is a House of God For?