Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Montag, 10. August 2026

Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.

Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken. (Spr. 3:7–8)

Gedanken am Waschbecken:
Zusammenhang Gottesfurcht – Leibesgesundheit

Zu meiner täglichen Routine gehört natürlich auch die morgendliche Waschaktion. Oft muss ich dabei denken: Es ist beinahe zum Lachen – jeden Tag dieselben Handgriffe in genau derselben Reihenfolge. Das läuft schon beinahe automatisch ab. Darum habe ich auch Zeit zum Nachdenken, während ich am Waschbecken sitze – das ist für mich im Augenblick noch einfacher als zu stehen. Und oft gehen mir dabei Bibelworte durch den Kopf, oder ich erkenne, was an diesem Tag am besten zu tun ist. Es ist eine Zeit, in der Gott mit mir reden und mich auf verschiedene Dinge aufmerksam machen kann.
Neulich schoss mir plötzlich Vers 8 aus unserem obigen Text durch den Kopf: „Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.“ Es passiert mir immer wieder einmal, dass ich an Bibelworte erinnert werde. Sie laufen mir dann unter Umständen den ganzen Tag nach.
Den vorherigen Vers hatte ich nur teilweise im Kopf, habe ihn mir aber später wieder herangeholt. Und an jenem Tag ging mir ganz groß auf, obwohl es vielleicht eine Binsenweisheit sein mag: Wie ein Mensch lebt – ob er demütig ist, den Herrn fürchtet und vom Bösen die Finger lässt –, das hat auch Einfluss auf sein leibliches Wohlbefinden. Wie es eine Anpassung des Körpers an Medikamente gibt, so gibt es auch eine Reaktion des Organismus auf eine bestimmte Lebensführung. Gottesfürchtiges Leben fördert auch körperliche Gesundheit. Der Leib passt sich dem an, was ihm gemäß ist. Umgekehrt reagieren der Leib und auch die Psyche negativ, wenn sie einem gottwidrigen Umgang ausgesetzt werden.
Dies wird auch von anderen Versen der Heiligen Schrift bestätigt. In Spr. 4,21–22 heißt es von den Geboten Gottes: „Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe.“
Spr. 16,24 sagt: „Freundliche Reden sind Honigseim, trösten die Seele und erfrischen die Gebeine.“
Und Spr. 17,22: „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl; aber ein betrübtes Gemüt lässt das Gebein verdorren.“
Es ist faszinierend, den verborgenen Zusammenhängen zwischen Körper und Seele oder Körper und Geist nachzuspüren. Lasst uns weise Menschen sein, die in dieser Hinsicht mehr und mehr das Richtige tun. Dann wird sich in der einen oder anderen Form auch das schöne Wort aus Jes. 58,8 erfüllen:
„Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug beschließen.“
Natürlich bedeutet das nicht, dass gottesfürchtige Menschen nie krank werden oder dass jede Krankheit auf falsche Lebensführung zurückzuführen wäre. Aber es bleibt doch wahr: Der Schöpfer hat Leib, Seele und Geist zusammengehörig geschaffen. Wer in Ehrfurcht vor ihm lebt, wer dem Bösen ausweicht und Gottes gute Ordnungen achtet, lebt nicht gegen sich selbst, sondern im Einklang mit dem, wofür Gott ihn geschaffen hat. Und das kann oder wird Folgen haben.

Man muss Leib und Seele so gebrauchen, wie der Schöpfer es sich gedacht hat.

Peter Engler

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Sprüche 3:

Vom Segen der Gottesfurcht und Weisheit
1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, 2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.
5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken. 9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen. 11 Mein Sohn, verwirf die Zucht des HERRN nicht und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist; 12 denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn.
13 Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt, und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler als Perlen, und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist in ihrer rechten Hand, in ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. 18 Sie ist ein
Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten.

19 Der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und nach seiner Einsicht die Himmel bereitet. 20 Kraft seiner Erkenntnis quellen die Wasser der Tiefe hervor und triefen die Wolken von Tau. 21 Mein Sohn, lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre Umsicht und Klugheit! 22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals. 23 Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. 24 Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, und liegst du, so wirst du süß schlafen. 25 Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; 26 denn der HERR ist deine Zuversicht; er behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde. Ermahnung zum Wohltun und zur Friedfertigkeit 27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast.
29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen, 32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.

Das tägliche Bibel-Quiz

 

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Lies den Impuls nochmal sorgfältig durch und versuche es nochmal!

#1. Wie wirkt sich eine gottesfürchtige Lebensweise dem Impuls zufolge konkret auf den menschlichen Körper aus?

#2. Welche körperliche Auswirkung wird einem „bekümmerten Geist“ oder einem „gebrochenen Herzen“ auf der Grundlage der zitierten biblischen Sprüche zugeschrieben?

#3. Welche Auffassung vertritt der Autor hinsichtlich der Beziehung zwischen dem Schöpfer und den verschiedenen Bestandteilen des Menschen?

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