Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Montag, 31. August 2026

Huschai, der Arkiter, war des Königs Freund.

Huschai, der Arkiter, war des Königs Freund. (1. Chr. 27,33b)

Ein Freund

Alle unter meinen Lesern, die in irgendeiner Form in den sozialen Medien unterwegs sind, kennen es: das Elend mit den „Facebook-Freunden“. Vielleicht hast du beeindruckende 282 „Freunde“ in deinem Facebook-, WhatsApp-, Instagram- oder TikTok-Konto – doch wie viele davon sind echte Freunde? Sie geben dir vielleicht ihre „Likes“ und finden dich toll, solange du nichts tust, was der Community missfällt. Dann aber merkst du schnell, was die vielen Freunde wert sind: oft nicht viel.
Hiob hatte viele Freunde und war ein geehrter Mann, solange es ihm gut ging. Als es ihm jedoch durch Gottes Zulassung schlecht ging, musste er erfahren: Am Ende blieben ihm nur noch drei sogenannte Freunde – und auch sie machten ihm, abgesehen vom Anfang seiner Leidenszeit, keine große Freude. Am Tiefpunkt seiner Leiden sagte er:
„Er hat meine Brüder von mir entfernt, und meine Verwandten sind mir fremd geworden. Meine Nächsten haben sich zurückgezogen, und meine Freunde haben mich vergessen. Meinen Hausgenossen und meinen Mägden gelte ich als Fremder; ich bin ein Unbekannter in ihren Augen.“ (Hiob 19,13–15)
„Mein Odem ist zuwider meiner Frau, und den Söhnen meiner Mutter ekelt’s vor mir.“ (Hiob 19,17)
Und es fragen sich viele Menschen: Warum habe ich nur so wenig Freunde? Gibt es in dieser Welt überhaupt echte Freundschaft?
Doch, es gibt sie. Nur nicht in Massen. David als König hatte viele loyale Anhänger und Ratgeber – aber nur von einem sagt die Bibel: Er war des Königs Freund. Und dieser Mann gehörte von Haus aus nicht einmal zum Volk Gottes!
Den Freund seiner Jugendjahre, Jonathan, hatte David durch die Kriege der Philister mit Saul verloren (vgl. 1. Sam. 31,1). Doch Gott sorgte für einen neuen Freund: Huschai half ihm später, als sein eigener Sohn Absalom sich gegen ihn wandte. Nachlesen kann man das in 2. Sam. 16,16–19 und 17,5–21.
Es ist also gar nicht ungewöhnlich, wenn du nur wenige Freunde hast. Vielleicht aber hat Gott dir wenigstens einen Menschen geschenkt, den du wirklich deinen Freund nennen kannst. Oder zwei. Oder sogar drei. Wenn es so ist, dann danke Gott für solche Menschen, die er auf deinem Lebensweg zu dir gestellt hat, und bleibe ihnen nach Möglichkeit treu bis zum Ende.

„Es gibt Allernächste, die bringen ins Verderben, und es gibt Freunde, die hangen fester an als ein Bruder.“ (Spr. 18,24)

Peter Engler

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang 1.Chronik 27:

Die Führer der Abteilungen des Heeres, die Stammesfürsten und die königlichen Beamten
1 Dies sind die Männer Israels nach ihrer Zahl, die Häupter der Sippen und die Obersten über tausend und über hundert und die Amtleute, die dem König dienten. Von allen Ordnungen, die ab- und zuzogen, jeden Monat eine, in allen Monaten des Jahres, hatte jede 24000.
2 Über die erste Ordnung, für den ersten Monat, war gesetzt Joschobam, der Sohn Sabdiëls, und in seiner Ordnung waren 24000. 3 Er war von den Söhnen Perez und war der Erste aller Hauptleute des Heeres im ersten Monat.
4 Über die Ordnung des zweiten Monats war gesetzt Dodai, der Ahoachiter, und Miklot war der Vorsteher seiner Ordnung und in seiner Ordnung waren 24000.
5 Der dritte Feldhauptmann, für den dritten Monat, war Benaja, der Sohn des Hohenpriesters Jojada, und in seiner Ordnung waren 24000. 6 Das ist der Benaja, der Held der Dreißig und über die Dreißig, und seine Ordnung war unter seinem Sohn Ammisabad.
7 Der vierte, für den vierten Monat, war Asaël, Joabs Bruder, und nach ihm sein Sohn Sebadja und in seiner Ordnung waren 24000.
8 Der fünfte, für den fünften Monat, war Schamhut, der Serachiter, und in seiner Ordnung waren 24000.
9 Der sechste, für den sechsten Monat, war Ira, der Sohn des Ikkesch, aus Tekoa und in seiner Ordnung waren 24000.
10 Der siebente, für den siebenten Monat, war Helez, der Peletiter, von den Söhnen Ephraim und in seiner Ordnung waren 24000.
11 Der achte, für den achten Monat, war Sibbechai, der Huschatiter, aus den Serachitern und in seiner Ordnung waren 24000.
12 Der neunte, für den neunten Monat, war Abiëser, der Anatotiter, von den Söhnen Benjamin und in seiner Ordnung waren 24000.
13 Der zehnte, für den zehnten Monat, war Mahrai, der Netofatiter, aus den Serachitern und in seiner Ordnung waren 24000.
14 Der elfte, für den elften Monat, war Benaja, der Piratoniter, von den Söhnen Ephraim und in seiner Ordnung waren 24000.
15 Der zwölfte, für den zwölften Monat, war Heldai, der Netofatiter, von den Nachkommen Otniëls und in seiner Ordnung waren 24000.
16 Über die Stämme Israels waren diese gesetzt: Bei den Rubenitern war Fürst: Eliëser, der Sohn Sichris; bei den Simeonitern Schefatja, der Sohn Maachas; 17 bei den Leviten Haschabja, der Sohn Kemuëls; bei den Aaronitern Zadok; 18 bei Juda Elihu, einer der Brüder Davids; bei Issachar Omri, der Sohn Michaels; 19 bei Sebulon Jischmaja, der Sohn Obadjas; bei Naftali Jeremot, der Sohn Asriëls; 20 bei den Söhnen Ephraim Hoschea, der Sohn Asasjas; beim halben Stamm Manasse Joel, der Sohn Pedajas; 21 beim halben Stamm Manasse in Gilead Jiddo, der Sohn Secharjas; bei Benjamin Jaasiël, der Sohn Abners; 22 bei Dan Asarel, der Sohn Jerohams.

Das sind die Fürsten der Stämme Israels.
23 Aber David nahm die Zahl derer nicht auf, die zwanzig Jahre und darunter waren; denn der HERR hatte zugesagt, Israel zu mehren wie die Sterne am Himmel. 24 Joab, der Sohn der Zeruja, hatte angefangen zu zählen, aber er vollendete es nicht; denn deswegen kam ein Zorn über Israel. Darum kam die Zahl nicht in die Chronik des Königs David.
25 Über die Vorräte des Königs war gesetzt Asmawet, der Sohn Adiëls, und über die Vorräte auf dem Lande, in den Städten, Dörfern und Türmen war gesetzt Jonatan, der Sohn Usijas; 26 über die Ackerleute, die das Land bebauten, war gesetzt Esri, der Sohn Kelubs; 27 über die Weinberge Schimi, der Ramatiter; über die Vorräte an Wein in den Weinbergen Sabdi, der Schifmiter; 28 über die Ölbäume und Maulbeerbäume im Hügelland Baal-Hanan, der Gederiter; über die Ölvorräte Joasch; 29 über die Rinder in der Scharon-Ebene Schitrai, der Scharoniter, aber über die Rinder in den Tälern Schafat, der Sohn Adlais; 30 über die Kamele Obil, der Ismaeliter; über die Esel Jechdeja, der Meronotiter; 31 über die Schafe Jasis, der Hagariter. Diese alle waren Vorsteher über die Güter des Königs David.
32 Jonatan aber, Davids Oheim, war Ratgeber, ein verständiger und schriftkundiger Mann. Und Jehiël, der Sohn Hachmonis, war bei den Söhnen des Königs. 33 Ahitofel war auch Ratgeber des Königs. Huschai, der Arkiter, war des Königs Freund. 34 Nach Ahitofel waren es Jojada, der Sohn Benajas, und Abjatar. Joab aber war Feldhauptmann des Königs.

Das tägliche Bibel-Quiz

 

Ergebnisse

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Lies den Impuls nochmal sorgfältig durch und versuche es nochmal!

#1. Wer wird dem Impuls zufolge während der Regierungszeit Davids ausdrücklich als „Freund des Königs“ bezeichnet?

#2. Wie beschrieb Hiob – ausgehend von den Auszügen aus dem Buch Hiob – seine Beziehungen während der Zeit seines Leidens?

#3. Was ist die zentrale Botschaft hinsichtlich der Anzahl von Freunden, die ein Mensch in der heutigen Welt hat, im Vergleich zu biblischen Beispielen?

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