Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Montag, 12. Oktober 2026

Und siehe, der Engel des Herrn kam herein, und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel.

Und siehe, der Engel des Herrn kam herein, und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel. (Apg. 12:7–10)

Ein Beispiel für Gottes Allmacht

König Herodes vergreift sich an den Christen. Erst lässt er einige von ihnen unmenschlich quälen. Dann tötet er Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Als er sieht, dass er dadurch in der Volksgunst steigt, legt er seine Hände auch an Petrus und wirft ihn ins Gefängnis. Und was er mit Petrus vorhat, ist augenscheinlich nichts Gutes.
Gott aber hat Besseres vor. Und darum kann nichts, keine Volkswut, kein König und keine Soldaten, den Apostel Petrus im Gefängnis halten. Denn Gott lässt ein Wunder geschehen. Dieses Wunder ist so groß, dass man es sogar noch weiter in kleinere „Unterwunder“ zerlegen kann:
Ein Engel kommt. – Und niemand sieht ihn!
Ein Licht leuchtet. – Schließlich muss Petrus etwas sehen, wenn er sich gleich anziehen und anschließend das Gefängnis verlassen soll. Gott sorgt für alles vor, was in jener Situation notwendig ist.
Der Engel spricht. – Und keiner hört ihn reden!
Die Ketten fallen. – Ohne dass jemand sie aufgeschlossen oder aufgesägt hätte. Und genauso wenig, wie die Soldaten den Engel sahen oder reden hören, hören sie das Klirren der fallenden Ketten.
Petrus geht hinaus. – Ohne dass einer es merkt oder sieht. Da verstehen wir, dass Petrus dachte, er hätte einen wunderbaren Traum oder eine Vision.
Petrus und der Engel passieren die Wachen. – Nicht nur die erste, sondern auch die zweite. Es ist, als ob beide eine Tarnkappe aufhätten. Sie sind für die Soldaten ebenso unsichtbar wie unhörbar.
Die Gefängnistür öffnet sich von selbst. – Wie von einer unsichtbaren Hand bewegt!
Hier wird deutlich sichtbar, was sich hinter dem biblischen Konzept der Allmacht Gottes verbirgt. Das ist der Gott, an den wir glauben: Nichts ist für ihn unmöglich, nichts ist für ihn zu schwer, und nichts kann ihn hindern, wenn er etwas will.
„…der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf“. (Offb. 3,7).

Anbetung, bitte!

Peter Engler

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Apostelgeschichte 12:

Der Tod des Jakobus und die Befreiung des Petrus
1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln. 2 Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert.
3 Und als er sah, dass es den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber eben die Tage der Ungesäuerten Brote. 4 Als er ihn nun ergriffen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Denn er gedachte, ihn nach dem Fest vor das Volk zu stellen. 5 So wurde nun Petrus im Gefängnis festgehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.
6 Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis. 7 Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. 8 Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!
9 Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. 10 Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel. 11 Und als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat und von allem, was das jüdische Volk erwartete.

12 Und als er sich besonnen hatte, ging er zum Haus Marias, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele beieinander waren und beteten. 13 Als er aber an das Hoftor klopfte, kam eine Magd mit Namen Rhode, um zu hören, wer da wäre. 14 Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, tat sie vor Freude das Tor nicht auf, lief hinein und verkündete, Petrus stünde vor dem Tor. 15 Sie aber sprachen zu ihr: Du bist von Sinnen. Doch sie bestand darauf, es wäre so. Da sprachen sie: Es ist sein Engel. 16 Petrus aber klopfte weiter an. Als sie nun aufmachten, sahen sie ihn und entsetzten sich. 17 Er aber winkte ihnen mit der Hand, dass sie schweigen sollten, und erzählte ihnen, wie ihn der Herr aus dem Gefängnis geführt hatte, und sprach: Verkündet dies dem Jakobus und den Brüdern. Dann ging er hinaus und zog an einen andern Ort.
Das Ende des Herodes Agrippa
18 Als es aber Tag wurde, entstand eine nicht geringe Verwirrung unter den Soldaten, was wohl mit Petrus geschehen sei. 19 Als aber Herodes ihn holen lassen wollte und ihn nicht fand, verhörte er die Wachen und ließ sie abführen. Dann zog er von Judäa hinab nach Cäsarea und blieb dort eine Zeit lang.
20 Er war aber zornig auf die Einwohner von Tyrus und Sidon. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten Blastus, den Kämmerer des Königs, und baten um Frieden, weil ihr Land seine Nahrung aus dem Land des Königs bekam. 21 Und an einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie. 22 Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen! 23 Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf.
24 Und das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus. 25 Barnabas und Saulus aber kehrten zurück, nachdem sie in Jerusalem die Gabe überbracht hatten, und nahmen mit sich Johannes, der den Beinamen Markus hat.

Das tägliche Bibel-Quiz

 

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#1. Was unternahm König Herodes gegen die frühen Christen, bevor er Petrus ins Gefängnis warf?

#2. Wie deutete Petrus das Erscheinen des Engels und seine plötzliche Befreiung im ersten Moment?

#3. Welche Bibelstelle wird herangezogen, um zu unterstreichen, dass Gott Türen öffnet, die niemand schließen kann?

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