Bringt eine Mutter es fertig, ihren Säugling zu vergessen? Hat sie nicht Mitleid mit dem Kind, das sie in ihrem Leib getragen hat? Und selbst wenn sie es vergessen könnte, ich vergesse euch nicht. (Jes. 49:15) Und Johannes ruft uns zu: Gott ist Liebe. (1. Jh. 4:8)
Gott ist Liebe!
Preist den Herrn! So ist unser GOTT. Martin Luther spricht davon, dass GOTT ein glühender Backofen voller Liebe sei. Er schuf uns auf wunderbare Weise, schenkte uns das Leben und setzte uns in diese Welt. Er stattete uns mit vielerlei Gaben aus, damit wir zu seiner Ehre wirken. Allein dass ich den kleinen Finger bewegen kann, ist Ausdruck seiner Liebe und Fürsorge. Wie viele weitere Gaben schenkt er uns täglich, damit wir unser Leben meistern und einander zum Segen werden können?
Das größte Geschenk seiner Liebe jedoch ist das selbstlose Opfer, das JESUS für uns brachte, um uns von aller Sünde und Schuld zu erlösen. Er, GOTT selbst, entäußerte sich damals seiner Göttlichkeit. In Knechtsgestalt führte er hier auf Erden ein Leben in großer Armseligkeit und erlitt schließlich sogar den barbarischen Tod am Kreuz von Golgatha. Vor grausamer Folter, vor Hohn und Spott durch seine Peiniger wich er nicht zurück, um das eine Opfer zu bringen, das alle Menschen von Sünde und Schuld reinwaschen kann. Und dies alles aus abgrundtiefer Liebe!
In dieser Liebe klopft er auch heute noch an unsere Herzenstüren, weil er nicht möchte, dass auch nur einer von uns, eines seiner Geschöpfe, in Ewigkeit verlorengeht. Er sehnt sich danach, mit jedem und jeder von uns in ewiger Gemeinschaft verbunden zu sein. Nun liegt es an uns, uns seinem Liebeswerben zu öffnen und seine Liebe und Fürsorge im eigenen Leben bis in alle Ewigkeit erfahren zu dürfen. Preist den HERRN!
Am „göttlichen Backofen“ kann man sich entweder wärmen oder die Finger verbrennen.
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang 1.Johannes 4:
Der Geist der Wahrheit und der Geist des Irrtums
1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; 3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.
4 Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 5 Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie. 6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.
Die Liebe Gottes und die Liebe zum Bruder
7 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.
9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.
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