Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
  • Kalenderansicht aller Impulse
    Oktober 2026
    M D M D F S S
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031  

    Sonntag, 04. Oktober 2026

    Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

    „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8:22)

    Danket dem Herrn (Erntedankfest)

    Am 2. Oktober 1932 schrieb meine Urgroßmutter Margarete Hamm aus Olgino im Nordkaukasus in einem Brief an ihre Schwester:
    „Die Produkte sind alle furchtbar teuer und nicht zu bekommen. Diesen Winter müssen wir wieder ohne Kartoffeln leben. Ja, wir haben keine Vorräte auf den Winter und man lebt so, aus der Hand in den Mund. Gott sei Dank, dass wir uns eine Kuh kaufen konnten. Wenn wir unsere Kuh nicht hätten, ich glaube dann wären wir schon verhungert. Oft ist es schon so gewesen, dass man nichts zum Kochen im Haus hat. Wenn man an den bevorstehenden Winter denkt, will einen auch die Furcht beschleichen, und manchmal wollen all die Wintersorgen einen nicht schlafen lassen. Aber Gott sei Dank, uns ist ja gesagt ‚Alle eure Sorgen werfet auf ihn, den er sorgt für euch.‘ Wenn man dieses nur immer besser lernen möge!
    Die Sorgen: ‚Was sollen wir essen, was sollen wir trinken, und womit sollen wir uns kleiden?‘, drängen alles andere in den Hintergrund. Das Herz aber schreit und sehnt sich nach Gott und nach Gemeinschaft mit Gläubigen. Ich denke, wie schön es doch sein wird, wenn erst alle Gotteskinder dort droben vereint sein werden, auf ewig beim Herrn.“
    Als meine Urgroßmutter diesen Brief schrieb, hatte sie sieben kleine Kinder. Ein paar Jahre später, nachdem ihr achtes Kind zur Welt gekommen war, wurde ihr Mann verhaftet – nur weil er Deutscher war und an den Herrn Jesus glaubte. Mein Urgroßvater starb im Gefängnis.
    Wie anders sieht unser Leben heute aus – einige Generationen später!
    Heute steht uns eine große Auswahl an Lebensmittelgeschäften zur Verfügung, in denen wir nahezu alles kaufen können, was wir essen möchten. Auch unsere modern ausgestatteten Küchen erleichtern uns das Kochen und die Zubereitung der Mahlzeiten erheblich.
    Unsere Landwirte verfügen über große, leistungsfähige Maschinen, die ihnen die Ernte erheblich erleichtern.
    Doch das Wachstum unserer Nahrung, die uns erfreut und am Leben erhält, schenkt allein Gott.
    Dazu heißt es in Ps. 104,13–15:
    „Vom Himmel lässt du Regen auf die Berge niedergehen, die Erde versorgst du und schenkst reiche Frucht. Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen, die der Mensch anbauen und ernten kann. So hat er Wein, der ihn erfreut, Öl, das seinen Körper pflegt, und Brot, das ihn stärkt.“
    Heute finden wir in den Lebensmittelgeschäften eine überaus große Auswahl. Wir haben stets genug zu essen, und unser Kühlschrank ist so gut wie nie leer.
    Das ist nicht selbstverständlich.
    Ich möchte uns ermutigen, Gott täglich und ganz bewusst für unsere Nahrung zu danken und wertzuschätzen, wie gut es uns geht.
    „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet und die Erde ist voll deiner Güter.“ (Ps. 104,24)

    Räume deinen Kühlschrank von Zeit zu Zeit aus. Schau dann hinein und bedenke, wie es wäre, wenn er tatsächlich leer bliebe. Hast du ihn wieder eingeräumt, danke dem Herrn für die Fülle, die er dir schenkt.

    Anna Buss

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang 1.Mose 8:

    Ende der Sintflut. Noahs Opfer. Verheißung des HERRN
    1 Da gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen und die Wasser fielen. 2 Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. 3 Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertundfünfzig Tagen. 4 Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat. 5 Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen der Berge hervor.
    6 Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden. 8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden. 9 Da aber die Taube nichts fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche. 10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche. 11 Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug’s in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.

    12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.
    13 Im sechshundertundersten Lebensjahr Noahs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden. Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, dass der Erdboden trocken war. 14 Und am siebenundzwanzigsten Tage des zweiten Monats war die Erde ganz trocken. 15 Da redete Gott mit Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. 17 Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh und allem Gewürm, das auf Erden kriecht, das gehe heraus mit dir, dass sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden. 18 So ging Noah heraus mit seinen Söhnen und mit seiner Frau und den Frauen seiner Söhne, 19 dazu alle wilden Tiere, alles Vieh, alle Vögel und alles Gewürm, das auf Erden kriecht; das ging aus der Arche, ein jedes mit seinesgleichen.
    20 Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

    Das tägliche Bibel-Quiz