Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Sonntag, 22. März 2026

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
(Lk. 9:62)

Pflügen zu JESU Zeiten und bis ins letzte Jahrhundert war schwerste körperliche Arbeit. Sie beanspruchte volle Aufmerksamkeit. Es oblag dem Pflügenden, den Pflug in der Furche zu halten und zugleich das Zugtier so zu führen, dass die Furchen gerade und gleichmäßig verliefen. Wer sich beim Pflügen umschaute, riskierte sofort, dass die Furche krumm wurde.
So ist es auch in unserem Glaubensleben. Wer sich JESUS anvertraut, dabei aber ständig mit wehmütigem Auge auf das frühere Leben zurückblickt, ist des Reiches GOTTES nicht würdig. Im Vergleich zu früher ist das, was wir im Glauben empfangen, viel kostbarer und herrlicher. Wer als JESU Jünger dem alten Leben nachtrauert, hat das EVANGELIUM nicht verstanden. Paulus wandte sich gänzlich von seinem früheren Leben ab. Er betrachtete es sogar als Dreck, obwohl er doch vorher ein frommer Pharisäer war. Seit seiner Bekehrung galt seine ganze Liebe und Aufmerksamkeit nur noch CHRISTUS und der Verkündigung von GOTTES WORT.
Worauf konzentrierst du dich in deinem Leben? Was hat in deinem Leben oberste Priorität? Hängst du noch immer an deinem alten Leben oder gilt deine ganze Liebe CHRISTUS, unserem HEILAND und ERLÖSER? Nur so können wir würdig unseres HERRN JESUS leben, denn IHN allein sollen wir lieben von ganzen Herzen, von ganzer Seele und mit all unserer Kraft. Nur so werden die Furchen auch unseres Lebens gerade und gesegnet!

Seid gesegnet!

Martin Seidl-Schulz

Tägliche Bibellese

Vertiefung des heutigen Impulses:

In den folgenden Absätzen werden wir tiefer in die Bedeutung des Verses aus Lukas 9,62 eintauchen und die Relevanz dieser Botschaft für unser heutiges Leben untersuchen. Es ist wichtig, die Lektionen, die uns das Pflügen lehrt, im Kontext unserer täglichen Herausforderungen und Entscheidungen anzuwenden.

Das Bild des Pflügens kann uns helfen, den Fokus auf Jesus zu richten, während wir unser Leben gestalten. Wir könnten uns fragen: Wie sieht unser persönliches Pflügen aus? Was sind die konkreten Herausforderungen, die wir in unserem Alltag meistern müssen, um dem Reich Gottes zu dienen? Ein Beispiel hierfür könnte die Arbeit in der Gemeinde sein, wo wir unsere Gaben und Talente einsetzen, um anderen zu helfen. Diese Art des Dienstes erfordert ständige Aufmerksamkeit und Hingabe, genauso wie das Pflügen eines Feldes.

Ein weiteres Beispiel ist die Art und Weise, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Oft müssen wir Entscheidungen treffen, die uns fordern, und es kann verlockend sein, auf die alten Gewohnheiten zurückzugreifen, die uns vielleicht nicht gut getan haben. Doch gerade in diesen Momenten ist es entscheidend, den Blick nach vorn zu richten und uns an Jesus zu orientieren.

Jesus selbst hat uns gelehrt, dass wir nicht nur die Herausforderungen des Lebens meistern, sondern auch in unserem Glauben wachsen müssen. Indem wir uns auf ihn konzentrieren, können wir die Kraft finden, die wir benötigen, um die Furchen unseres Lebens gerade zu halten.

Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist: Wie können wir sicherstellen, dass wir nicht zurückblicken? Eine Möglichkeit ist, tägliche Gebets- und Andachtszeiten zu haben, in denen wir unsere Gedanken und Herzen auf Jesus ausrichten. Wir können auch Gemeinschaft mit anderen Gläubigen suchen, um uns gegenseitig zu ermutigen und auf Kurs zu bleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Pflügen nicht nur eine physische Aktivität ist, sondern auch eine geistliche Metapher für unser Leben als Nachfolger Jesu. Wenn wir uns von den Dingen der Vergangenheit abwenden und unser Augenmerk auf Jesus richten, können wir ein fruchtbares Leben im Reich Gottes führen.

Wir sind aufgerufen, das Reich Gottes zu verkünden und in Liebe zu handeln. Jeder von uns hat eine Rolle zu spielen, und es liegt an uns, unsere Hände an den Pflug zu legen und voranzuschreiten, ohne zurückzublicken.

Wenn wir die Perspektive Jesu einnehmen, können wir die Herausforderungen des Lebens mit Hoffnung und Zuversicht angehen. Wir sind nicht allein auf diesem Weg; Jesus ist bei uns und leitet uns.

Seid gesegnet auf eurem Weg mit dem Herrn Jesus und bei eurer Arbeit im Reich Gottes!

Hand on the Plow