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Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Montag, 25. Mai 2026

    Leiden der Zeit

    Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Röm. 8:18)

    Nicht der Rede wert

    Diese Zeilen schreibe ich aus dem Städtischen Krankenhaus. Ich absolviere gerade meinen vierzehnten Krankenhausaufenthalt seit Januar 2025.
    Alles begann mit einem Zusammenbruch im öffentlichen Raum. Dann erfolgte eine Diagnose: Ich hatte zwei gutartige Tumore auf der Bauchspeicheldrüse. Ende März letzten Jahres wurde ich operiert. Man ging aus von einer Woche Aufenthalt im Krankenhaus und einigen Tagen Erholungszeit danach.
    Daraus geworden ist eine bis heute nicht enden wollende Reihe von Komplikationen, weiteren Operationen und Aufenthalten in verschiedenen Spitälern und Einrichtungen ähnlicher Art. Ich wurde über Nacht durch eine OP zum Diabetiker, Typ 3c. Das heißt: Ich habe gar keine Bauchspeicheldrüse mehr. Es wird weder Insulin produziert noch Enzyme. Und das bedeutet: Viermal Insulin spritzen am Tag. Vor jeder Mahlzeit Enzyme in Kapselform einnehmen – sonst esse ich umsonst. Dann bekam ich Probleme mit dem Rücken, was die nächste OP nach sich zog. Es folgten Probleme mit Untergewicht. Dann Magenprobleme und ein Dünndarmverschluss, und nun zwei Lungenentzündungen hintereinander. Den Rest will ich nicht weiter ausbreiten. Aber das Ganze bedeutet für mich: Von einem Tag auf den andern gerissen aus einem tätigen Ruhestand als ehemaliger Prediger und Bibellehrer, und hingeworfen aufs Krankenbett.
    Mitten in alledem konnten meine Frau und ich trotzdem immer wieder die Liebe und Fürsorge unseres treuen Gottes erfahren. Und vor allem sah und sehe ich viele Menschen neben mir, denen es noch wesentlich schlechter geht als mir. Ich habe immerhin noch einen klaren Kopf. Und ich kann in eingeschränktem Ausmaß noch etwas für Gott tun, wie zum Beispiel Andachten auf dieser Seite schreiben. Viele andere können gar nichts mehr.
    Und ich kann nur erahnen, wie es denen gehen muss, die in Kriegsgebieten leben müssen. Immerzu in Gefahr von Leib und Leben. Nächte in Luftschutzbunkern zubringen müssen, ständig den Tod vor Augen. Oder wirklich erleben müssen, wie das eigene Haus in Flammen aufgeht, Angehörige getötet werden und man selbst schwerste Verletzungen erleiden muss. Und das oft ohne ausreichende oder angemessene medizinische Versorgung.
    Und dasselbe gilt für die Hungergebiete dieser Welt, zum Beispiel im Sudan. Auch dort wird gelitten in einem unvorstellbaren Ausmaß.
    Das sind nur drei Schlaglichter auf das Elend einer gefallenen Welt. Diese Erde ist wirklich ein Jammertal. Für Christen kommt manchmal noch die Verfolgung hinzu – mit Erfahrungen von Ermordung, Verschleppung, Vergewaltigung und Vertreibung. Da könnte man manchmal schon an seinem Gott irrewerden.
    Doch im Römerbrief spricht der Apostel Paulus zu uns aus einer Ewigkeitsperspektive. Und den Gläubigen sagt er sinngemäß: „Ich bin fest überzeugt, dass die Leiden dieser Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber all dem göttlich Schönen und Wunderbaren, das für und an uns sichtbar werden soll.“ Nur eine kurze Zeit in der Ewigkeit wird uns für immer vergessen lassen, was wir hier auf Erden durchmachen und erleiden mussten. Als wir drin standen, war es „dick“, schwer und hart – oft bis an die Grenze des Erträglichen – oder darüber hinaus. Aber in Gottes neuer Welt wird das alles rasch versinken. Und wenn der Vater alle Tränen von unseren Gesichtern abwischen wird, dann haben wir endgültig ausgelitten!

    In Gottes Herrlichkeit gibt es nur Menschen mit riesigen Erinnerungslücken, was ihre 70 oder 80 Erdenjahre angeht.

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Römer 8:

    Das neue Leben im Geist
    1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, in uns erfüllt werde, die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft; denn es vermag’s auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 So sind wir nun, liebe Brüder und Schwestern, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben. 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, da wir ja mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden.

    Hoffnung für die Schöpfung
    18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das ängstliche[1] Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. 20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt.

    Die Gewissheit des Heils
    23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. 24 Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld. 26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. 27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will. 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. 31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? 32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« 37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

    Das tägliche Bibel-Quiz

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