Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Montag, 06. Juli 2026

    Jage den Frieden nach

    Lass ab vom Bösen und tu Gutes, suche Frieden und jage ihm nach. (Ps. 34:15)

    Dem Frieden nachjagen

    Im Grunde ist dies ein ähnlicher Gedanke wie der vom Donnerstag der vergangenen Woche (siehe Andacht vom 2. Juli): Dem Herrn wohlgefallen zu wollen, heißt zugleich, dem Frieden nachzujagen.
    Auch diese Frage habe ich mir in letzter Zeit immer wieder gestellt. Manchmal fühle ich mich unruhig, fast wie ein Getriebener. In einer stillen Stunde habe ich mir deshalb Rechenschaft darüber abgelegt, was mich eigentlich unruhig macht und immer wieder aus dem Frieden bringt. Dazu gehören unter anderem:

    • meine umfangreiche Tagesroutine, die ich täglich abarbeite (und es frustriert mich, wenn ich sie nicht ganz schaffe)
    • der Arbeitsplan, dem ich folge (hier gilt dasselbe wie oben)
    • die vielen Aufgaben des Aufräumens, Ordnens und Optimierens, die ich vor mir sehe
    • Arzttermine
    • der PC und verschiedene Massenmedien
    • die Gedanken an die Zukunft usw.

    Ebenso habe ich mich gefragt, was meinen Frieden fördert. Dazu gehören unter anderem:

    • Gemeinschaft mit meiner Frau
    • Bibellesen und analoges Bibelstudium, allein und gemeinsam
    • Gebet
    • gute, ruhige Musik („Eine Musik, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ist eine gute Musik.“)
    • Lesen und Schreiben im Allgemeinen
    • Waldspaziergänge (die ich krankheitsbedingt zurzeit leider nicht machen kann) usw.

    Doch der Friede Gottes stellt sich nicht automatisch ein. Ihm nachzujagen bedeutet, immer wieder bewusst zu prüfen, was mich von Christus wegzieht und was mich näher zu ihm führt.
    Es bleibt ein täglicher Kampf, darin das rechte Gleichgewicht zu finden und zu dem Frieden zurückzukehren, den Gott schenkt und dem wir nachjagen sollen.
    Überlege heute einmal: Was raubt dir den Frieden Gottes – und was bringt dich ihm näher?

    „Machet euch keine Unruhe.“ (Lk. 12,29)
    „… Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert …“ (Hebr. 12,1)

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Hiob 35

    Elihus dritte Rede
    1 Und Elihu hob an und sprach: 2 Hältst du das für recht, nennst du das »meine Gerechtigkeit vor Gott«, 3 dass du sprichst: »Was nützt sie mir? Was habe ich davon, dass ich nicht sündige?« 4 Ich will dir antworten ein Wort und deinen Freunden mit dir.
    5 Schau gen Himmel und sieh; und schau die Wolken an hoch über dir! 6 Sündigst du, was kannst du ihm schaden? Und wenn deine Missetaten viel sind, was kannst du ihm tun? 7 Und wenn du gerecht wärst, was kannst du ihm geben oder was wird er von deinen Händen nehmen?
    8 Nur einem Menschen wie dir kann deine Bosheit etwas tun und einem Menschenkind deine Gerechtigkeit.

    9 Man schreit, dass viel Gewalt geschieht, und ruft um Hilfe vor dem Arm der Großen; 10 aber man fragt nicht: »Wo ist Gott, mein Schöpfer, der
    Lobgesänge gibt in der Nacht, 11 der uns klüger macht als die Tiere auf Erden und weiser als die Vögel unter dem Himmel?« 12 Da schreien sie über den Hochmut der Bösen, doch er erhört sie nicht. 13 Denn Gott wird Nichtiges nicht erhören, und der Allmächtige wird es nicht ansehen. 14 Nun gar, wenn du sprichst, du könntest ihn nicht sehen – der Rechtsstreit liegt ihm vor, harre nur seiner! 15 Aber nun, da sein Zorn nicht heimsucht und er sich um Frevel nicht viel kümmert, 16 sperrt Hiob seinen Mund auf um nichts und hält stolze Reden mit Unverstand.

    Das tägliche Bibel-Quiz