Er wird sich unser wieder erbarmen und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
(Mi. 7:19)
Was für eine herrliche Prophetie! GOTT will sich über uns erbarmen. Er will uns unsere Sündenlast abnehmen und sie in den Tiefen des Meeres versenken. Alles, was uns von unserem Schöpfer trennen könnte, nimmt er uns ab und macht uns zu seinen Kindern. Welch herrlicher Vers, der mein Herz mit tiefster Freude und Dankbarkeit erfüllt, denn auch wir dürfen dazugehören. Wir müssen uns ihm, unserem HERRN JESUS, im Glauben anvertrauen und seine Kinder werden.
Auch Johannes lädt uns ein, zu GOTT umzukehren und ihm, CHRISTUS, nachzufolgen: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“ (1. Jh. 1,9). Diese Worte des heutigen Lehrtextes sind in den Felsen der Treue Gottes gemeißelt. Auf sie können wir uns absolut verlassen. Es ist genauso, als ob unser HERR JESUS sie uns persönlich zurufen würde. Es ist die größte Freude, die wir ihm machen können, wenn wir ihn bei seinem Wort, sprich bei allen Worten der Bibel, nehmen und unser Leben darauf gründen. Jeder Zweifel, den wir an der Glaubwürdigkeit dieser Worte hegten, würde ihn zutiefst verletzen.
Darum komm und schenke Gottes Wort, sprich der Bibel, dein Vertrauen, denn alle Worte der Bibel sind Ja und Amen in Zeit und Ewigkeit. Himmel und Erde werden vergehen, Jesu Worte aber werden nicht vergehen! Sie sind das einzige Fundament im Leben und im Sterben, und haben bis in Ewigkeit Bestand.
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Micha 1:
Gott erscheint zum Gericht über Israel und Juda
1 Dies ist das Wort des HERRN, welches geschah zu Micha aus Moreschet zur Zeit des Jotam, Ahas und Hiskia, der Könige von Juda, das er geschaut hat über Samaria und Jerusalem.
2 Höret, alle Völker! Merk auf, Land und alles, was darinnen ist! Denn Gott der HERR hat mit euch zu reden, ja, der Herr aus seinem heiligen Tempel. 3 Denn siehe, der HERR wird herausgehen aus seiner Wohnung und herabfahren und treten auf die Höhen der Erde, 4 dass die Berge unter ihm schmelzen und die Täler sich spalten, gleichwie Wachs vor dem Feuer zerschmilzt, wie die Wasser, die talwärts stürzen. 5 Das alles um Jakobs Übertretung willen und um der Sünden willen des Hauses Israel.
Was ist aber die Übertretung Jakobs? Ist’s nicht Samaria? Was sind aber die Opferhöhen Judas? Ist’s nicht Jerusalem? 6 Und ich will Samaria zu Steinhaufen im Felde machen, die man für die Weinberge nimmt, und will seine Steine ins Tal schleifen und es bis auf den Grund bloßlegen. 7 Alle seine Götzen sollen zerbrochen und all sein Hurenlohn soll mit Feuer verbrannt werden. Und ich will alle seine Götzenbilder zerstören; denn sie sind von Hurenlohn zusammengebracht und sollen auch wieder zu Hurenlohn werden.
Unheil kommt über die Städte Judas
8 Darüber muss ich klagen und heulen, ich muss barfuß und bloß dahergehen; ich muss klagen wie die Schakale und jammern wie die Strauße: 9 Denn unheilbar ist die Plage des HERRN: Sie kommt bis nach Juda, sein Schlag reicht bis an meines Volkes Tor, bis hin nach Jerusalem.
10 Verkündet’s ja nicht in Gat; lasst euer Weinen nicht hören; in Bet-Leafra wälzt euch im Staube! 11 Ihr Einwohner von Schafir müsst dahin mit allen Schanden; die Einwohner von Zaanan werden nicht ausziehen; das Leid Bet-Ezels wird euch wehren, dass ihr euch da lagert. 12 Die Einwohner von Marot vermögen sich nicht zu trösten; denn es wird das Unglück vom HERRN kommen auch bis an die Tore Jerusalems.
13 Du Stadt Lachisch, spanne Rosse an und fahre davon; denn du bist für die Tochter Zion der Anfang zur Sünde, und in dir finden sich die Übertretungen Israels. 14 Du wirst dich scheiden müssen von Moreschet-Gat; die Häuser von Achsib werden den Königen von Israel zum Trug werden. 15 Ich will über dich, Marescha, den rechten Erben bringen, und die Herrlichkeit Israels soll kommen bis Adullam. 16 Lass dir die Haare abscheren und geh kahl um deiner verzärtelten Kinder willen; ja, mach dich kahl wie ein Geier, denn sie sind gefangen von dir weggeführt.
