Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Freitag, 17. April 2026

An Gottes rechter Hand

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.
(Ps. 73:23)

Asaf wäre beinahe gestrauchelt, weil es dem Gottlosen so gut ging. Erst als GOTT ihn einlud, auf das Ende der Gottlosen zu blicken, wandelte sich die Gesinnung seines Herzens. Sie, die Gottlosen, werden plötzlich zunichte. Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken: ewige Gottesferne und Gottlosigkeit erwartet sie; ein Ende, das an Grauen und Trostlosigkeit nicht zu überbieten ist.
Asaf aber wandte sich zu GOTT und betete: “… du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. … Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.“ (Ps. 73,24–26.28) Allein die Aussicht auf ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit übertrifft alle irdischen Freuden tausendfach.
Um dies möglich zu machen, opferte unser HERR JESUS sein Leben. Vorher durchlitt er im Garten Gethsemane unbeschreiblich dunkle Stunden. Jesus betete: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.“ (Lk. 22,42–43) Das Kreuz mit all seinem Leid stand vor ihm. Um uns von aller Sünde und Schuld zu erlösen, ging er den untersten Weg des Leides und der Schmerzen zum Kreuz. Preist den HERRN!
Auf Knien danke ich ihm dafür, denn ohne ihn und sein Opfer hätten wir keine Chance, von unseren Sünden erlöst und in Ewigkeit errettet zu werden.


Seid gesegnet!

Martin Seidl-Schulz

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Psalm 73:

Drittes Buch
Anfechtung und Trost beim Glück des Gottlosen
1 Ein Psalm Asafs.
Gott ist dennoch Israels Trost
für alle, die reinen Herzens sind.
2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen;
mein Tritt wäre beinahe geglitten.
3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen,
als ich sah, dass es den Gottlosen so gut ging.
4 Denn für sie gibt es keine Qualen,
gesund und feist ist ihr Leib.
5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute
und werden nicht wie andere Menschen geplagt.
6 Darum prangen sie in Hoffart
und hüllen sich in Frevel.
7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst,
sie tun, was ihnen einfällt.
8 Sie achten alles für nichts und reden böse,
sie reden und lästern hoch her.
9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein;
was sie sagen, das soll gelten auf Erden.
10 Darum fällt ihnen der Pöbel zu
und läuft ihnen zu in Haufen wie Wasser.
11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen?
Wie sollte der Höchste etwas merken?
12 Siehe, das sind die Gottlosen;
die sind glücklich in der Welt und werden reich.
13 Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt
und meine Hände in Unschuld wasche?
14 Ich bin doch täglich geplagt,
und meine Züchtigung ist alle Morgen da.

15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie,
siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verleugnet.
16 So sann ich nach, ob ich’s begreifen könnte,
aber es war mir zu schwer,
17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes
und merkte auf ihr Ende.
18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund
und stürzest sie zu Boden.
19 Wie werden sie so plötzlich zunichte!
Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht,
so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst.
21 Als es mir wehe tat im Herzen
und mich stach in meinen Nieren,
22 da war ich ein Narr und wusste nichts,
ich war wie ein Tier vor dir.
23 Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
24 du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
25 Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen;
du bringst um alle, die dir die Treue brechen.
28 Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte /
und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN,
dass ich verkündige all dein Tun.

A Chrisis of Faith