Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
(Jes. 53:6)
Genau deshalb ist unser HERR JESUS Mensch geworden, um uns von unseren Irrwegen der Sünde und Gottverlassenheit zurückzuholen. Wie Schafe ohne einen Hirten verlaufen auch wir uns im Leben, wenn wir beständig nur eigene Wege gehen und selbstsüchtige Ziele verfolgen. Die größte Sünde ist, wenn wir ein autonomes Leben führen wollen, wenn wir die Regeln für unser Leben selbst schreiben wollen. Genau darum ist unser HERR JESUS Mensch geworden. Er nahm all unsere Sünde auf sich, um uns von einem selbstzentrierten Leben zu erlösen und ein Leben zu Gottes Ehre und zum Segen unserer Mitmenschen zu führen.
Dazu noch ein wichtiger Satz von Petrus: „Christus hat unsre Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben …“ (1. Petr. 2,24). Wer sich im Glauben JESUS anvertraut, wird aus der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit. Wir werden wiedergeboren zu neuem, ewigen Leben, während der alte sündige Mensch, der immer nur den eigenen Vorteil suchte, stirbt. An einem Toten hat die Sünde alle Macht verloren. In gleicher Weise auch an gläubigen Menschen. Gläubige Menschen leben fortan zu Gottes Ehre und zum Segen ihrer Mitmenschen, weil GOTT sie durch Jesu Leiden und Sterben am Kreuz von Golgatha gerecht gesprochen, sprich ihnen all ihre Schuld vergeben hat. Auch an ihnen hat die Sünde keine Macht mehr, weil sie fortan unter der Leitung des HEILIGEN GEISTES stehen, der in ihnen seine Früchte reifen lässt.
Welche Ziele hast du dir für dein Leben gesteckt? Zu wessen Ehre gehst du heute Morgen ans Werk? Als gläubiger Mensch wird es aus tiefster Dankbarkeit dein sehnlichster Wunsch werden, zu Gottes Ehre zu wirken.
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Jesja 53:
1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart? 2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. 9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. 10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit.
Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. 11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. 12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben, dafür dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.
