Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Sonntag, 26. April 2026

Mann schwimmt in Geld

Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben.
(Pred. 5:9)

Wieder einmal tun sich zwischen den Maßstäben der Welt und denen Gottes Welten auf. Wie viele Menschen wollen reich werden! Wie viele Menschen versprechen sich von Reichtum Glück und Wohlergehen! Wie viele von ihnen sind zutiefst enttäuscht, weil sich Glück und Wohlergehen nicht einstellen wollen, obwohl das Konto immer praller gefüllt ist! Es liegt daran, dass Geld und Reichtum keinen Herzensfrieden spenden können. Im Gegenteil! Jeder erfüllte Wunsch gebiert meist nur neue und größere Wünsche.
Paulus bringt es auf den Punkt, wenn er ganz nüchtern schreibt: „Wir haben nichts in die Welt gebracht; darum können wir auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns damit begnügen.“ (1. Tim. 6,7–8) Noch einmal: Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, sollen wir zufrieden sein. Zum reichen Kornbauern, der seinen Reichtum immer nur noch größer machen wollte, sprach GOTT: „Du Narr!“ Wer sich mit dem „täglichen Brot“ genügen lässt, bekommt seinen Kopf frei, um über anderes nachzudenken, als über Geld und Reichtum. Wer sich genügen lässt und sich als Gottes Verwalter sieht, wird in die Lage versetzt, zu Gottes Ehre und zum Segen seiner Mitmenschen zu wirken.
Was für ein Geschenk, wenn wir in der Freiheit der Kinder Gottes ans Werk gehen können! Was für ein Geschenk, wenn wir uns dessen sicher sein dürfen, dass GOTT uns mit Vergebung all unserer Schuld und der Gewissheit ewigen Lebens beschenkt, das millionenfach alle Schätze und Reichtümer dieser Welt übertrifft!

Seid gesegnet!

Martin Seidl-Schulz

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Prediger 5:

1 Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel und du auf Erden; darum lass deiner Worte wenig sein. 2 Denn wo viel Mühe ist, da kommen Träume, und wo viel Worte sind, da hört man den Toren.
3 Wenn du Gott ein Gelübde tust, so zögere nicht, es zu halten; denn er hat kein Gefallen an den Toren; was du gelobst, das halte. 4 Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst. 5 Lass nicht zu, dass dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen. Gott könnte zürnen über deine Worte und verderben das Werk deiner Hände. 6 Wo viel Träume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede; darum fürchte Gott!
Warnung bei offenbarem Unrecht
7 Siehst du, wie im Lande der Arme Unrecht leidet und Recht und Gerechtigkeit zum Raub geworden sind, dann wundere dich nicht darüber; denn ein Hoher schützt den andern, und noch Höhere sind über beiden. 8 Aber immer ist ein König, der dafür sorgt, dass das Feld bebaut wird, ein Gewinn für das Land.
Nichtigkeit des Reichtums
9 Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel. 10 Denn wo viele Güter sind, da sind viele, die sie aufessen; und was hat ihr Besitzer mehr davon als das Nachsehen? 11 Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle lässt den Reichen nicht schlafen.

12 Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, wohl verwahrt, wird zum Schaden dem, der ihn hat. 13 Denn der Reiche kommt um durch ein böses Geschick, und wenn er einen Sohn gezeugt hat, dem bleibt nichts in der Hand. 14 Wie einer nackt von seiner Mutter Leibe gekommen ist, so fährt er wieder dahin, wie er gekommen ist, und trotz seiner Mühe nimmt er nichts mit sich in seiner Hand, wenn er dahinfährt. 15 Das ist ein böses Übel, dass er dahinfährt, wie er gekommen ist. Was hilft’s ihm denn, dass er in den Wind gearbeitet hat? 16 Sein Leben lang hat er im Finstern und in Trauer gesessen, in großem Grämen und Krankheit und Verdruss.
17 So habe ich nun das gesehen, dass es gut und fein sei, wenn man isst und trinkt und guten Mutes ist bei allem Mühen, das einer sich macht unter der Sonne in der kurzen Zeit seines Lebens, die ihm Gott gibt; denn das ist sein Teil. 18 Denn wenn Gott einem Menschen Reichtum und Güter gibt und lässt ihn davon essen und trinken und sein Teil nehmen und fröhlich sein bei seinem Mühen, so ist das eine Gottesgabe. 19 Denn er denkt nicht viel an die Kürze seines Lebens, weil Gott sein Herz erfreut.

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