Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Freitag, 24. Juli 2026

    Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.

    Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. (Joh. 15:12–13)

    Ein göttliches Liebesgeschenk

    Der Herr Jesus spricht hier von göttlicher Liebe. Diese Agape-Liebe ist vorbehaltlos und selbstaufopfernd.
    Wir wissen, dass der Herr Jesus dies seinen Jüngern während seiner etwa dreijährigen Wirkungszeit vor Augen gestellt hat. Er näherte sich den Ausgestoßenen, heilte Kranke und Aussätzige, begegnete Verzweifelten mit Mitgefühl, verbrachte Zeit mit gesellschaftlichen Außenseitern und aß mit Zöllnern, Verrätern und Sündern. Selbst für die Kleinsten, die Kinder, nahm er sich Zeit: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes“ (Mt. 19,14). Er speiste große Menschenmengen und trieb Dämonen aus. Beim letzten Abendmahl wusch er seinen Jüngern wie ein Diener die Füße. Er nannte sie nicht mehr Knechte, sondern Freunde: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört habe, euch kundgetan habe“ (Joh. 15,15). Diese göttliche Liebe bewies er schließlich durch sein Erlösungswerk: Er starb für die Sünde der Welt, damit wir leben können.
    Auch Paulus schreibt in 1. Korinther 13, dem Hohelied der Liebe, davon. Das Kapitel schließt mit dem prägnanten Vers: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1. Kor. 13,13)
    Diese Agape-Liebe treibt Gläubige an, ungeretteten Menschen das Evangelium weiterzugeben. Wer von Christi Liebe ergriffen ist, kann nicht gleichgültig bleiben gegenüber denen, die ihn noch nicht kennen.
    Ist diese Liebe auch in dir am Werk? Dann lass sie nicht verborgen bleiben, sondern bitte den Herrn, dass sie in deinem Reden, Dienen und Zeugnis sichtbar wird.

    Der Geist der Liebe Christi ist ein Geist der Mission.

    Gerd Brändlein

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Johannes 15

    Der wahre Weinstock
    1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
    Das Gebot der Liebe
    9 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. 11 Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
    12 Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. 13 Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.

    16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.
    17 Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.
    Der Hass der Welt
    18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
    22 Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, um ihre Sünde zu entschuldigen. 23 Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. 24 Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie es gesehen, und doch hassen sie mich und meinen Vater. 25 Aber es muss das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Grund« Ps 69,5.
    26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. 27 Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.

    Das tägliche Bibel-Quiz