Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen. (Röm. 3:23)
Seitenwechsel
Die Ausgangslage eines jeden Menschen ist vor Gott dieselbe: Er ist ein Sünder. Kein einziger Mensch kann von sich aus sündenfrei sein, selbst wenn er sich noch so stark darum bemühen wollte. Wir sind von Geburt an durch die Sünde von Gott getrennt. Wichtig ist außerdem: Es gibt keinen neutralen Raum dabei, keine Zuschauerplätze beim Spiel Gott gegen den Teufel, wo man erst mal zuschauen kann und sich dann für ein Team entscheidet. Die Bibel sagt es uns im Römerbrief ganz klar: „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.“ (Röm. 3,10)
Viele Menschen denken vielleicht, dass sie zunächst das Leben genießen wollen und derweil ein moralisch „gutes“ leben führen können, damit sie, wenn sie plötzlich sterben, sagen können: Ich habe gut gelebt. Das Ganze wird dann gerechtfertigt mit Aussagen wie: „So schlecht lebe ich ja gar nicht, da komme ich schon in den Himmel, falls es Gott überhaupt gibt.“
Aber die Bibel – Gottes Wort – sagt uns etwas anderes. Ohne Sündenvergebung kommen wir nicht in den Himmel. Keine Kirche, kein Pastor, keine guten Taten und auch kein – nach Menschenmeinung –„gutes Leben“ wird daran etwas ändern. Jesus sagt es deutlich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)
Wenn man sich dieser Position bewusst wird: Feind Gottes zu sein, auf dem Weg zur ewigen Trennung von Gott, sollte man die eigene Zukunft erneut überdenken. Jeder muss eine Entscheidung treffen, denn keine Entscheidung ist die Entscheidung gegen Gott.
Jetzt aber zu der umso erfreulicheren Tatsache: Gott steht mit offenen Armen wartend da und will uns vergeben. Alles ist vorbereitet. Die Strafe wurde von Christus am Kreuz getragen, und für unsere Schuld hat er bezahlt. Wir brauchen es „nur“ anzunehmen. Das ist das weitaus beste Geschenk, was wir nur bekommen können.
„Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.“ (Röm. 3,23–26)
Auch wenn wir alle Sünder sind, gibt es Rettung für uns. Alles ist aus seiner Gnade für uns vollbracht. Er hat unsere Schuld bereinigt und weiß, dass wir Sünder sind. Er, der als einziger in Menschengestalt gerecht und sündenfrei lebte, gab sein Leben für dich und mich.
Dies ist die beste Botschaft, die es nur geben kann. Der allmächtige Schöpfer des Universums schafft eine Brücke durch das Blut seines Sohnes, auf dass er mit uns Gemeinschaft haben kann.
Kennen deine Freunde und deine Familie diese Botschaft schon?
Die beste Nachricht aller Zeiten ist die von dem Heil, das Jesus auf Golgatha vollbracht hat.
Sebastian Leitner
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Römer 3:
Gottes unwandelbare Treue
1 Was haben dann die Juden für einen Vorzug oder was nützt die Beschneidung? 2 Viel in jeder Weise! Zum Ersten: ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat. 3 Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? 4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht Ps 51,6: »Damit du recht behältst in deinen Worten und siegst, wenn man mit dir rechtet.«
5 Ist’s aber so, dass unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit ins Licht stellt, was sollen wir sagen? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt? – Ich rede nach Menschenweise. – 6 Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? 7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seiner Ehre, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden? 8 Ist es etwa so, wie wir verlästert werden und einige behaupten, dass wir sagen: Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme? Deren Verdammnis ist gerecht.
Die Schuld aller vor Gott
9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer Ps 14,1-3. 13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie Ps 5,10, Otterngift ist unter ihren Lippen Ps 140,4; 14 ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit Ps 10,7. 15 Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; 16 auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht Jes 59,7-8. 18Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen Ps 36,2.«
19 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Die Rechtfertigung allein durch Glauben
21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. 29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. 30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.
