Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt!
(Sprüche 14:21)
Wer überheblich auf seinen Nächsten herabblickt, versündigt sich an ihm oder ihr. Warum ist das so? Es gibt absolut nichts, aufgrund dessen wir überheblich sein könnten, denn alles was wir sind und haben ist Geschenk der Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Wer sich jedoch seines Nächsten erbarmt und ihn oder sie zur Nachfolge Christi einlädt, handelt recht an ihnen. Wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! Solchen Menschen verheißt unser HERR JESUS seinen Segen.
„Wenn ihr alles getan habt, was Gott euch befohlen hat, dann sagt: Wir sind Diener, weiter nichts; wir haben nur getan, was uns aufgetragen war“ (Lk. 17,10). Nein, wir sind nicht nur Diener Gottes und tun, was uns von GOTT aufgetragen wird. Es sollte unser tiefstes Herzensanliegen werden, von früh bis spät zu Gottes Ehre und zum Segen unserer Mitmenschen zu wirken. Unser HERR JESUS hat alles gegeben, um uns aus der Gefangenschaft der Sünde und des Todes zu erlösen. Sollten wir da nicht auch als seine Jünger und Diener aus tiefster Dankbarkeit all unsere Zeit und Kraft JESUS zur Verfügung stellen? Sollten wir nicht alle zu seiner Ehre wirken? Heißt es nicht so schön: „Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“ (Röm. 8,14)? Macht nicht dies den guten Haushalter aus? Der gute Haushalter geht weit über das hinaus, was ihm sein HERR zu tun auferlegt!
Ich finde meine größte Freude darin, zur Ehre unseres Herrn JESUS zu wirken! Je besser mir dies gelingt, umso größer werden die Freude und Dankbarkeit in meinem Herzen.
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Sprüche 14:
1 Die Weisheit der Frauen baut ihr Haus; aber ihre Torheit reißt’s nieder mit eigenen Händen.
2 Wer den HERRN fürchtet, der wandelt auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der geht auf Abwegen.
3 In des Toren Mund ist die Rute für seinen Hochmut; aber die Weisen bewahrt ihr Mund.
4 Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.
5 Ein treuer Zeuge lügt nicht; aber ein falscher Zeuge redet frech Lügen.
6 Der Spötter sucht Weisheit und findet sie nicht; aber dem Verständigen ist die Erkenntnis leicht.
7 Geh weg von dem Toren, denn du lernst nichts von ihm.
8 Das ist des Klugen Weisheit, dass er Acht gibt auf seinen Weg; aber der Toren Torheit ist lauter Trug.
9 Auf dem Zelt der Spötter ruht Schuld; aber auf dem Hause des Frommen ruht Wohlgefallen.
10 Das Herz allein kennt sein Leid, und auch in seine Freude kann sich kein Fremder mengen.
11 Das Haus der Gottlosen wird vertilgt; aber die Hütte der Frommen wird grünen.
12 Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode.
13 Auch beim Lachen kann das Herz trauern, und nach der Freude kommt Leid.
14 Einem gottlosen Menschen wird’s gehen, wie er wandelt, und auch einem guten nach seinen Taten.
15 Ein Unverständiger glaubt noch alles; aber ein Kluger gibt acht auf seinen Gang.
16 Ein Weiser scheut sich und meidet das Böse; ein Tor aber fährt trotzig hindurch.
17 Ein Jähzorniger handelt töricht; aber ein Ränkeschmied wird gehasst.
18 Die Unverständigen erben Torheit; aber Erkenntnis ist der Klugen Krone.
19 Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Gottlosen an den Toren der Gerechten.
20 Der Arme ist verhasst auch seinem Nächsten; aber die Reichen haben viele Freunde.
21 Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt!
22 Die nach Bösem trachten, werden in die Irre gehen; die aber auf Gutes bedacht sind, werden Güte und Treue erfahren.
23 Wo man arbeitet, da ist Gewinn; wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel.
24 Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Narrheit der Toren bleibt Narrheit.
25 Ein wahrhaftiger Zeuge rettet manchem das Leben; aber wer Lügen ausspricht, übt Verrat.
26 Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt.
27 Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, dass man meide die Stricke des Todes.
28 Wenn ein König viel Volk hat, das ist seine Herrlichkeit; wenn aber wenig Volk da ist, das bringt einen Fürsten ins Verderben.
29 Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, offenbart seine Torheit.
30 Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen.
31 Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.
32 Der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost.
33 Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, und inmitten der Toren wird sie offenbar.
34 Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
35 Ein kluger Knecht gefällt dem König, aber einen schändlichen trifft sein Zorn.
