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Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Mittwoch, 13. Mai 2026

stolze Wellen

Der HERR antwortete Hiob: Wo warst du, als ich die Erde gründete und zum Meer sprach: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!« (Hiob 38:4a.11)

Ein Gott, dem niemand gewachsen ist

Wer könnte vor dem Schöpfer Himmels und der Erde bestehen? Hiob bezeugt von GOTT und dem Menschen:
„Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten. Gott ist weise und mächtig; wem ist’s je gelungen, der sich gegen ihn gestellt hat? Er versetzt Berge, ehe sie es innewerden; er kehrt sie um in seinem Zorn. Er bewegt die Erde von ihrem Ort, dass ihre Pfeiler zittern. Er spricht zur Sonne, so geht sie nicht auf, und versiegelt die Sterne. Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers.“ (Hiob 9,3–8)
Es ist nur zu heilsam zu erkennen, wer wir sind:
„Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.“ (Ps. 103,14–16)
Dazu kommt, dass auch unser Wissen sehr begrenzt ist. Er, CHRISTUS, ist allmächtig, allwissend, allgegenwärtig und ewig. Es ist darum kein Wunder, dass wir ihm auf tausend seiner Fragen keine einzige Antwort geben können. Sollten wir alle uns darum nicht bescheiden und auf sein Wort hören?
Was für ein Geschenk, dass er, CHRISTUS, unserer Unwissenheit aufhelfen und uns mit ewigem Leben in seiner göttlichen Herrlichkeit beschenken will! Einst werden wir sein wie die Träumenden, die nicht fassen können, was GOTT ihnen in seiner Gnade und Barmherzigkeit schenkt. Halleluja!


Beginne niemals, mit Gott zu streiten – du ziehst immer den Kürzeren.

Seid gesegnet!

Martin Seidl-Schulz

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Hiob 38:

Die Antwort Gottes
Die erste Rede des HERRN aus dem Wettersturm
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wettersturm und sprach:
2 Wer ist’s, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Verstand? 3 Gürte deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, lehre mich!
4 Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir’s, wenn du so klug bist! 5 Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie die Richtschnur gezogen hat? 6 Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, 7 als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottessöhne?
8 Wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es herausbrach wie aus dem Mutterschoß, 9 als ich’s mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln, 10 als ich ihm seine Grenze bestimmte mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und Tore 11 und sprach: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!«?
12 Hast du zu deiner Zeit dem Morgen geboten und der Morgenröte ihren Ort gezeigt, 13 damit sie die Ecken der Erde fasste und die Gottlosen herausgeschüttelt würden? 14 Sie wandelt sich wie Ton unter dem Siegel und färbt sich bunt wie ein Kleid. 15 Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen und der erhobene Arm zerbrochen werden.
16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen und auf dem Grund der Tiefe gewandelt? 17 Haben sich dir des Todes Tore je aufgetan, oder hast du gesehen die Tore der Finsternis? 18 Hast du erkannt, wie breit die Erde ist? Sage an, weißt du das alles? 19 Welches ist der Weg dahin, wo das Licht wohnt, und welches ist die Stätte der Finsternis, 20 dass du sie zu ihrem Gebiet bringen könntest und kennen die Pfade zu ihrem Hause? 21Du weißt es ja, denn zu der Zeit wurdest du geboren, und deine Tage sind sehr viel!

22 Bist du gewesen, wo der Schnee herkommt, oder hast du gesehen, wo der Hagel herkommt, 23 die ich verwahrt habe für die Zeit der Trübsal und für den Tag des Streites und Krieges? 24 Welches ist der Weg dahin, wo das Licht sich teilt und der Ostwind hinfährt über die Erde? 25 Wer hat dem Platzregen seine Bahn gebrochen und den Weg dem Blitz und Donner, 26 dass es regnet aufs Land, wo niemand ist, in der Wüste, wo kein Mensch ist, 27 damit Einöde und Wildnis gesättigt werden und das Gras wächst? 28 Wer ist des Regens Vater? Wer hat die Tropfen des Taus gezeugt? 29 Aus wessen Schoß geht das Eis hervor, und wer hat den Reif unter dem Himmel gezeugt, 30 dass Wasser sich zusammenzieht wie Stein und der Wasserspiegel gefriert?
31 Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen? 32 Kannst du die Sterne des Tierkreises aufgehen lassen zur rechten Zeit oder die Bärin samt ihren Jungen heraufführen? 33 Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
34 Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, damit dich die Menge des Wassers überströme? 35 Kannst du die Blitze aussenden, dass sie hinfahren und sprechen zu dir: »Hier sind wir«? 36 Wer gibt die Weisheit in das Verborgene? Wer gibt verständige Gedanken? 37 Wer ist so weise, dass er die Wolken zählen könnte? Wer kann die Wasserschläuche am Himmel ausschütten, 38 wenn der Erdboden hart wird, als sei er gegossen, und die Schollen fest aneinanderkleben?
39 Kannst du der Löwin ihren Raub zu jagen geben und die jungen Löwen sättigen, 40 wenn sie sich legen in ihren Höhlen und lauern in ihrem Versteck? 41 Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben?

Das tägliche Bibel-Quiz

 

Ergebnisse

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Read carefully
Lies das Kapitel 3 in den Klageliedern nochmal sorgfältig durch und versuche es nochmal!

#1. Welche Herausforderung stellte Gott Hiob im Bibeltext – gemäß der ihm erteilten Antwort – in Bezug auf die Grundlegung der Erde?

#2. Wie beschreibt der Text Gottes Autorität über das Meer und seine „stolzen Wellen“?

#3. Welche Bedeutung hat es auf der Grundlage des erbaulichen Kommentars, einen Menschen mit „Gras“ oder einer „Blume auf dem Feld“ zu vergleichen?

#4. Was geschieht laut Hiob 9,3 – wie im Text zitiert –, wenn ein Mensch versucht, mit Gott zu streiten oder zu „ringen“?

#5. Welche astronomischen Merkmale nutzt Gott in Kapitel 38, um Hiobs Macht und Verständnis herauszufordern?

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