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Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Donnerstag, 14. Mai 2026

Bittende Hände

Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. (Hebr. 7,25)

Gott sei Dank!

Eine der großen Aufgaben des auferstandenen und zum Himmel aufgefahrenen Christus besteht in der Fürbitte für die Gläubigen. Und schon oft habe ich gedacht: Wir werden in der Ewigkeit staunen, wenn wir erfahren, wie oft Christus fürbittend für uns eingetreten ist:

  • als wir vom Feind aller Seelen, dem Satan, versucht wurden zur Sünde und beinahe gestrauchelt und gefallen wären (vgl. Lk. 22,32);
  • als wir durch unsere eigene Dummheit und Torheit wirklich durch Sünde und Schuld fielen und unsere Beziehung zu Jesus einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt war, bis er uns durch seine Gnade wieder zur Buße führte und die fundamental gestörte Gottesbeziehung durch Vergebung wiederhergestellt wurde (vgl. 1. Joh. 2,1).
  • als wir versucht wurden, ihn zu verleugnen, und im letzten Augenblick davor bewahrt wurden;
  • als wir aufgrund schwerer Wegführungen beinahe am Glauben verzweifelten und in der Gefahr standen, unser Vertrauen auf Gott und unsere Liebe zu Jesus zu verlieren.

Wenn wir dann nur hätten sehen können, wie er vielleicht vor dem Thron des Vaters auf den Knien lag und fürbittend für uns eintrat, immer mit dem Ziel, uns sicher durchzubringen bis zu ihm! Seine Fürbitte für dich und mich ist Ausdruck seiner Liebe zu uns, und in der Ewigkeit werden wir nur dankend und anbetend auf den Knien liegen vor ihm, dass er so viel Fürbittearbeit für uns geleistet hat!

Auch wir tun Fürbitte für andere – aber nichts toppt seine Fürbitte für uns!

Peter Engler

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Hebräer 7:

Christus, der Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens. 3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
4 Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute. 5 Zwar haben auch die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, nach dem Gesetz das Recht, den Zehnten zu nehmen vom Volk, also von ihren eigenen Brüdern, obwohl auch diese von Abraham abstammen. 6 Der aber, der nicht von ihrem Stamm war, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheißungen hatte. 7 Nun ist aber unwidersprochen, dass das Geringere vom Höheren gesegnet wird. 8 Und hier nehmen den Zehnten sterbliche Menschen, dort aber einer, dem bezeugt wird, dass er lebt. 9 Und sozusagen ist auch Levi, der doch selbst den Zehnten nimmt, in Abraham mit dem Zehnten belegt worden. 10 Denn er sollte seinem Stammvater ja erst noch geboren werden, als Melchisedek diesem entgegenging.
11 Wäre nun die Vollendung durch das levitische Priestertum gekommen – denn unter diesem hat das Volk das Gesetz empfangen –, wozu war es dann noch nötig, einen andern als Priester nach der Ordnung Melchisedeks einzusetzen, anstatt einen nach der Ordnung Aarons zu benennen? 12 Denn wenn das Priestertum verändert wird, dann muss auch das Gesetz verändert werden. 13 Denn der, von dem das gesagt wird, der ist von einem andern Stamm, von dem nie einer am Altar gedient hat. 14 Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts gesagt hat vom Priestertum.

15 Und noch klarer ist es, wenn, in gleicher Weise wie Melchisedek, ein anderer als Priester eingesetzt wird, 16 der es nicht geworden ist nach dem Gesetz äußerlicher Gebote, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. 17 Denn es wird bezeugt Ps 110,4: »Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.« 18 Denn damit wird das frühere Gebot aufgehoben – weil es zu schwach und nutzlos war; 19 denn das Gesetz konnte nichts zur Vollendung bringen –, und eingeführt wird eine bessere Hoffnung, durch die wir uns zu Gott nahen. 20 Und das geschah nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester geworden, 21 dieser aber durch den Eid dessen, der zu ihm spricht Ps 110,4: »Der Herr hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit.« 22 So ist Jesus Bürge eines viel besseren Bundes geworden.
23 Auch sind es viele, die Priester wurden, weil der Tod keinen bleiben ließ; 24 dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. 25 Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. 26 Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als der Himmel. 27 Er hat es nicht nötig wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst opferte. 28 Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die Schwachheit an sich haben; dies Wort des Eides aber, das erst nach dem Gesetz gesagt worden ist, setzt den Sohn ein, der ewig und vollkommen ist.

Das tägliche Bibel-Quiz

 

Ergebnisse

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Top! Du hast mehr als 70% der Fragen richtig beantwortet.

Read carefully
Lies das Kapitel 3 in den Klageliedern nochmal sorgfältig durch und versuche es nochmal!

#1. Warum wird das Priestertum Jesu gemäß Hebräer 7 als dem früheren levitischen Priestertum überlegen betrachtet?

#2. Was bedeutet im Kontext von Melchisedek der Name „König von Salem“ gemäß Hebräer 7?

#3. Was ist laut Peter Englers Impuls einer der spezifischen Zeitpunkte, an denen Jesus für die Gläubigen eintritt?

#4. Was legt Hebräer 7 nahe, was mit dem „früheren Gebot“ – oder dem mosaischen Gesetz – in Bezug auf das Priestertum geschehen ist?

#5. Wie werden Gläubige in der Ewigkeit reagieren, wenn sie das Ausmaß von Christi Fürsprachewerk erkennen?

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