Brot des Lebens Ein täglicher Impuls für das Leben mit Jesus

Freitag, 11. September 2026

Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham: „In dir sollen alle Heiden gesegnet werden."

Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham: „In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.“ (Gal. 3:8)

Das Evangelium weitergeben

Ja, es ist wahr, dass GOTT sich Israel zu seinem Volk erwählt hat. Durch Israel offenbarte er sein Wort, indem er Propheten inspirierte, seinen Ratschluss zu verkündigen. Israel spielte auch deshalb eine besondere Rolle, weil unser Herr Jesus als Jude geboren wurde. Er wirkte unter Israel, verkündigte Gottes Wort, heilte unzählige Menschen von vielerlei Krankheiten und opferte zuletzt in Jerusalem sein Leben, um uns von aller Sünde und Schuld zu erlösen.
GOTT erwählte Israel zu seinem Werkzeug. Israel sollte den Völkern der ganzen Welt zum Segen werden. So lauteten bereits der Auftrag und die Verheißung an den Stammvater Israels, Abraham: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (1. Mose 12,3). Dem Fremdling sollte sich Israel nicht verschließen, sondern auch ihm den Zugang zu Gottes Heil ermöglichen.
Erst unser Herr Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag, in alle Welt zu gehen und alle Völker zu Jüngern zu machen, also zur Nachfolge einzuladen. Mit diesem Auftrag sind auch wir gemeint, die wir Jesu Jünger geworden sind. Auch wir sollen als Jesu Boten in alle Welt gehen, um Gute und Böse zur Umkehr zu rufen.

Wenn du nicht Zeit und Kraft hast, in alle Welt zu gehen, dann geh zumindest zu deinen Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen.

Sei gesegnet!

Martin Seidl-Schulz

Tägliche Bibellese

Der Bibelvers im Zusammenhang Galater 3:

Die Gerechtigkeit aus dem Glauben
1 O ihr unverständigen Galater! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte? 2 Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? 3 Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr’s denn nun im Fleisch vollenden? 4 Habt ihr denn so vieles vergeblich erfahren? Wenn es denn vergeblich war! 5 Der euch nun den Geist darreicht und tut solche Taten unter euch, tut er’s durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben?
6 So war es mit Abraham: »Er hat Gott geglaubt und es ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden« 1. Mose 15,6. 7 Erkennt also: die aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder. 8 Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham 1. Mose 12,3: »In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.« 9 So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
10 Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben 5. Mose 27,26: »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!« 11 Dass aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar; denn »der Gerechte wird aus Glauben leben« Hab 2,4. 12 Das Gesetz aber ist nicht »aus Glauben«, sondern: »der Mensch, der es tut, wird dadurch leben« 3. Mose 18,5. 13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben 5. Mose 21,23: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
Verheißung und Gesetz

15 Liebe Brüder, ich will nach menschlicher Weise reden: Man hebt doch das Testament eines Menschen nicht auf, wenn es bestätigt ist, und setzt auch nichts dazu. 16 Nun ist die Verheißung Abraham zugesagt und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: und den Nachkommen, als gälte es vielen, sondern es gilt einem: »und deinem Nachkommen« 1. Mose 22,18, welcher ist Christus. 17 Ich meine aber dies: Das Testament, das von Gott zuvor bestätigt worden ist, wird nicht aufgehoben durch das Gesetz, das vierhundertdreißig Jahre danach gegeben worden ist, sodass die Verheißung zunichtewürde. 18 Denn wenn das Erbe durch das Gesetz erworben würde, so würde es nicht durch Verheißung gegeben; Gott aber hat es Abraham durch Verheißung frei geschenkt.
19 Was soll dann das Gesetz? Es ist hinzugekommen um der Sünden willen, bis der Nachkomme da sei, dem die Verheißung gilt, und zwar ist es von Engeln verordnet durch die Hand eines Mittlers. 20 Ein Mittler aber ist nicht Mittler eines Einzigen, Gott aber ist Einer. 21 Wie? Ist dann das Gesetz gegen Gottes Verheißungen? Das sei ferne! Denn nur, wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz. 22 Aber die Schrift hat alles eingeschlossen unter die Sünde, damit die Verheißung durch den Glauben an Jesus Christus gegeben würde denen, die glauben.
23 Ehe aber der Glaube kam, waren wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der dann offenbart werden sollte. 24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.
25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. 26 Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. 28 Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. 29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben.

Das tägliche Bibel-Quiz

 

Ergebnisse

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Lies den Impuls nochmal sorgfältig durch und versuche es nochmal!

#1. Was war dem Impuls zufolge ein Hauptgrund dafür, dass Gott Israel als sein Volk erwählte?

#2. Wie beschreibt der Text den Übergang der Mission von Israel auf die Nachfolger Jesu?

#3. Wo sollten diejenigen, die nicht als Boten um die Welt reisen können, nach Ansicht von Martin Seidl-Schulz dienen?

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