Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Mittwoch, 08. Juli 2026

    Entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung und predigten dort das Evangelium.

    Als sich aber ein Sturm erhob bei den Heiden und Juden und ihren Oberen und sie sie misshandeln und mit Steinen nach ihnen werfen wollten, merkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung und predigten dort das Evangelium. (Apg. 14:5-7)

    Glaubensmut in stürmischen Zeiten

    Ich bewundere den Glaubensmut von Paulus und seinen Begleitern. Die Reaktionen der Heiden und Juden auf das Evangelium waren teils sehr heftig, ja sogar lebensgefährlich. Doch Paulus und seine Freunde ließen sich durch nichts davon abbringen, weiter die Gute Nachricht zu verkündigen. Zu wichtig war der Auftrag Jesu, Menschen zur Buße zu rufen. Nichts weniger als Vergebung all unserer Schuld und ewiges Leben in Gottes Gegenwart hingen – und hängen bis heute – davon ab. Wenn JESUS bereit war, sein Leben zu opfern, um uns die Tür zu Gottes Herrlichkeit zu öffnen, dann war auch Paulus gerne bereit, manche Widrigkeit zu ertragen.
    Wie steht es um uns? Welche Opfer sind wir bereit, für die Errettung unserer Mitmenschen aus der Sklaverei der Sünde und des Todes zu bringen? Ist es von Bedeutung, wenn wir als vorgestrig oder engstirnig gelten? Ist es wichtig, wenn man uns als religiöse Fanatiker abstempelt? Mir ist nichts wichtiger, als in Jesu Augen als treuer Haushalter erfunden zu werden. Er, CHRISTUS, verheißt uns dafür in Gott Herrlichkeit großen Lohn. Was soll es also, wenn man uns ebenso verspottet oder ablehnt wie IHN selbst? Unserem HERRN JESUS erging es nicht anders. Dennoch hielt Er an Gottes Heilsplan fest und errang durch sein Leiden und Sterben das Heil der Menschheit.

    Darum lasst auch uns gerne für die Gute Nachricht Opfer bringen. Die Freude darüber, dass Menschen zum Glauben finden und in Ewigkeit errettet werden, wiegt alle Widrigkeiten bei Weitem auf.

    Seid gesegnet!

    Martin Seidl-Schulz

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Apostelgeschichte 14

    In Ikonion
    1 Es geschah aber in Ikonion, dass sie wieder in die Synagoge der Juden gingen und so predigten, dass eine große Menge Juden und Griechen gläubig wurde. 2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Seelen der Heiden auf gegen die Brüder. 3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. 4 Die Menge in der Stadt aber spaltete sich; die einen hielten’s mit den Juden und die andern mit den Aposteln. 5 Als sich aber ein Sturm erhob bei den Heiden und Juden und ihren Oberen und sie sie misshandeln und steinigen wollten, 6 merkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung 7 und predigten dort das Evangelium.
    In Lystra
    8 Und es war ein Mann in Lystra, der hatte schwache Füße und konnte nur sitzen; er war gelähmt von Mutterleib an und hatte noch nie gehen können. 9 Der hörte Paulus reden. Und als dieser ihn ansah und merkte, dass er glaubte, ihm könne geholfen werden, 10 sprach er mit lauter Stimme: Stell dich aufrecht auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher. 11 Als aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und riefen auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herabgekommen. 12 Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte. 13 Und der Priester des Zeus aus dem Tempel vor ihrer Stadt brachte Stiere und Kränze vor das Tor und wollte opfern samt dem Volk. 14 Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: 15I hr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. 16 Zwar hat er in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen;

    17 und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. – 18 Und obwohl sie das sagten, konnten sie kaum das Volk davon abbringen, ihnen zu opfern.
    19 Es kamen aber von Antiochia und Ikonion Juden dorthin und überredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus und meinten, er wäre gestorben. 20 Als ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Die Rückkehr nach Antiochia in Syrien
    Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe; 21 und sie predigten dieser Stadt das Evangelium und machten viele zu Jüngern. Dann kehrten sie zurück nach Lystra und Ikonion und Antiochia, 22 stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu bleiben, und sagten: Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen. 23 Und sie setzten in jeder Gemeinde Älteste ein,
    beteten und fasteten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren. 24 Und sie zogen durch Pisidien und kamen nach Pamphylien 25 und sagten das Wort in Perge und zogen hinab nach Attalia. 26 Und von da fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo sie der Gnade Gottes befohlen worden waren zu dem Werk, das sie nun ausgerichtet hatten. 27 Als sie aber dort ankamen, versammelten sie die Gemeinde und verkündeten, wie viel Gott durch sie getan und wie er den Heiden die Tür des Glaubens aufgetan hätte. 28 Sie blieben aber dort eine nicht geringe Zeit bei den Jüngern.

    Das tägliche Bibel-Quiz