Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist! (Ps. 112:5)
Barmherzigkeit und Nächstenliebe
Lebendiger Glaube bekommt Arme und Füße, um zu Gottes Ehre und zum Segen seiner Mitmenschen zu dienen. Solcher Glaube bekommt Augen, Ohren und einen Mund, um sich der vielerlei Nöte seiner Mitmenschen anzunehmen und ihnen Gottes Liebe nahezubringen. Die Liebe Christi drängt uns, den Segen, den wir im Glauben durch CHRISTUS erfahren, mit unseren Mitmenschen zu teilen.
Wahrer Reichtum zeigt sich nicht in dicken Bankkonten oder vielerlei Besitz, sondern in vielerlei Taten der Nächstenliebe. Davon schreibt auch Paulus seinem jungen Bruder Timotheus. „Die Reichen sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen.“ (1. Tim. 6,18–19)
Wie steht es um unseren Kontostand, um unseren Reichtum im Himmel? Nein, wir tun nicht Gutes, um uns damit den Himmel zu verdienen, sondern wir tun Gutes aus tiefster Dankbarkeit für das unerschöpfliche Heil, das uns unser Herr JESUS bereitet, wenn wir den Schritt des Glaubens tun. Für mich ist die Gewissheit der Vergebung all meiner Schuld und ewigen Lebens in GOTTES Herrlichkeit tausendfach mehr wert als alle Schätze und Reichtümer dieser Welt. Wir dürfen sogar Königskinder werden, sprich Kinder Gottes, wenn wir Jesu Worten Vertrauen schenken.
Weißt du, dass GOTT auch dich reich machen möchte – reich an Gnade und Vergebung?
Wo das Herz verändert wurde, verändert sich auch das äußere Verhalten.
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Psalm 112
Preis der Gottesfurcht
1 Halleluja!
Wohl dem, der den HERRN fürchtet,
der große Freude hat an seinen Geboten!
2 Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande;
die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.
3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein,
und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
4 Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis
von dem Gnädigen, Barmherzigen und Gerechten.
5 Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht
und das Seine tut, wie es recht ist!
6 Denn er wird ewiglich bleiben;
der Gerechte wird nimmermehr vergessen.
7 Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht;
sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.
8 Sein Herz ist getrost und fürchtet sich nicht,
bis er auf seine Feinde herabsieht.
9 Er streut aus und gibt den Armen; /
seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
Seine Kraft wird hoch in Ehren stehen.
10 Der Gottlose wird’s sehen und es wird ihn verdrießen; /
mit den Zähnen wird er knirschen und vergehen.
Denn was die Gottlosen wollen, das wird zunichte.
Der Bibelvers im Zusammenhang 1.Timotheus 6
Von den Sklaven
1 Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und
die Lehre verlästert werde. 2 Welche aber gläubige Herren haben, sollen diese nicht weniger ehren, weil sie
Brüder sind, sondern sollen ihnen umso mehr dienstbar sein, weil sie gläubig und geliebt sind und sich bemühen, Gutes zu tun.
Mahnung an Timotheus und alle Brüder
Dies lehre und dazu ermahne! 3 Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den
heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, 4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, 5Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe.
6 Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der
sich genügen lässt. 7 Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum
werden wir auch nichts hinausbringen. 8 Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.
9 Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. 10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind
vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.
11 Aber du, Gottesmensch, fliehe das!
Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
13 Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, 14 dass du das Gebot unbefleckt, untadelig haltest bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, 15 welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.
Mahnung an die Reichen
17 Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, 19 sich selbst einen Schatz sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen. 20 O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und
meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis, 21 zu der sich einige bekannt haben und sind
vom Glauben abgeirrt. Die Gnade sei mit euch!
