Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Donnerstag, 20. August 2026

    Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.

    Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. (Hiob 9:8)
    Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben. (Ps. 89:10)
    Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. (Jh. 8:58)

    Wer sehen wollte, konnte sehen lernen

    Jesus Christus hat nicht nur behauptet, der Sohn Gottes und Gott selbst in Menschengestalt zu sein, sondern er hat es auch durch seine Taten bewiesen. Immer wieder gibt es in den Evangelien Ereignisse, in denen seine Göttlichkeit deutlich durchschimmert.

    • Vergleiche Hiob 9,8 mit Mt. 14,25: „Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.“
    • Und Ps. 89,10 mit Mt. 8,26: „Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.“
    • Und Joh. 8,58 mit 2. Mose 3,14: „Da sprach Gott zu Mose: »Ich bin, der ich bin.« Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der »Ich bin« hat mich zu euch gesandt.“ (nach Elberfelder 2006)

    Die Ereignisse auf dem Galiläischen Meer wie auch Jesu Ausspruch im Johannesevangelium konnten jedem, der das Alte Testament kannte, unmissverständlich klarmachen, wer Jesus in Wirklichkeit ist: nicht nur der Zimmermann aus Nazareth, nicht nur irgendein Wanderprediger und Wunderheiler, sondern der lebendige Gott selbst – Gott, der Sohn, in menschlicher Gestalt. Darum sind diese Szenen ehrfurchtgebietende Ereignisse.
    Und wenn du dich fragst, wer Jesus ist, dann vergleiche auch du Bibel mit Bibel. So wirst auch du erkennen, mit wem wir es hier eigentlich zu tun haben. Und dann bete ihn an für seine Göttlichkeit und für das Wunder, dass er selbst einst als Gott in Menschengestalt über diese Erde ging, um am Ende auf Golgatha die gewaltigste Tat zu vollbringen, die Gott je für das Menschengeschlecht getan hat: unsere Erlösung aus Schuld und Verlorenheit.
    Wer damals sehen wollte, konnte sehen lernen; und wer heute hören, lesen und vergleichen will, auch dem verschließt sich dieses Zeugnis nicht. Die Zeichen Jesu waren keine bloßen Wunder um der Wunder willen, sondern Hinweise auf seine Person. Sie rufen uns dazu, vor ihm nicht nur zu staunen, sondern ihm zu vertrauen, ihn anzubeten und ihm nachzufolgen.

    Der „in Menschengestalt gekommene Gott“ war tatsächlich der vom Himmel herabgestiegene Gott.

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Psalm 105-106 | 1.Korinther 3

    Der Bibelvers im Zusammenhang Psalm 89:

    Israels Not und die Verheißung an David
    1 Eine Unterweisung Etans, des Esrachiters.
    2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich
    und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für;
    3 denn ich sage: Für ewig steht die Gnade fest;
    du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel.
    4 »Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Auserwählten,
    ich habe David, meinem Knechte, geschworen:
    5 Ich will deinem Geschlecht festen Grund geben auf ewig
    und deinen Thron bauen für und für.« SELA.
    6 Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen
    und deine Treue in der Gemeinde der Heiligen.
    7 Denn wer in den Wolken könnte dem HERRN gleichen
    und dem HERRN gleich sein unter den Himmlischen?
    8 Gott ist gefürchtet in der Versammlung der Heiligen,
    groß und furchtbar über alle, die um ihn sind.
    9 HERR, Gott Zebaoth, wer ist wie du?
    Mächtig bist du, HERR, und deine Treue ist um dich her.
    10 Du herrschest über das ungestüme Meer,
    du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
    11 Du hast Rahab zu Tode geschlagen
    und deine Feinde zerstreut mit deinem starken Arm.
    12 Himmel und Erde sind dein,
    du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist.
    13 Nord und Süd hast du geschaffen,
    Tabor und Hermon jauchzen über deinen Namen.
    14 Du hast einen gewaltigen Arm,
    stark ist deine Hand, und hoch ist deine Rechte.
    15 Gerechtigkeit und Gericht sind deines Thrones Stütze,
    Gnade und Treue gehen vor dir einher.
    16 Wohl dem Volk, das jauchzen kann!
    HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;
    17 sie werden über deinen Namen täglich fröhlich sein
    und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein.
    18 Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke,
    und durch deine Gnade wirst du unser Haupt erhöhen.
    19 Denn dem HERRN gehört unser Schild
    und dem Heiligen in Israel unser König.
    20 Damals hast du geredet durch ein Gesicht
    zu deinem Heiligen und gesagt:
    Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll,
    ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
    21 Ich habe gefunden meinen Knecht David,
    ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
    22 Meine Hand soll ihn erhalten,
    und mein Arm soll ihn stärken.
    23 Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen
    und die Ungerechten ihn nicht demütigen;
    24 sondern ich will seine Widersacher vor ihm zerschlagen
    und, die ihn hassen, zu Boden stoßen.
    25 Aber meine Treue und Gnade soll bei ihm sein,
    und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen.
    26 Seine Hand lass ich herrschen über das Meer
    und seine Rechte über die Ströme.
    27 Er wird mich nennen: Du bist mein Vater,
    mein Gott und Hort, der mir hilft.
    28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen,
    zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
    29 Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade,
    und mein Bund soll ihm festbleiben.
    30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben
    und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.

    31 Wenn aber seine Söhne mein Gesetz verlassen
    und in meinen Rechten nicht wandeln,
    32 wenn sie meine Ordnungen entheiligen
    und meine Gebote nicht halten,
    33 so will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen
    und ihre Missetat mit Plagen;
    34 aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden
    und meine Treue nicht brechen.
    35 Ich will meinen Bund nicht entheiligen
    und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.
    36 Ich habe einmal geschworen bei meiner Heiligkeit
    und will David nicht belügen:
    37 »Sein Geschlecht soll ewig bestehen
    und sein Thron vor mir wie die Sonne,
    38 wie der Mond, der ewiglich bleibt,
    und wie der treue Zeuge in den Wolken.« SELA.
    39 Aber nun hast du verstoßen und verworfen
    und zürnst mit deinem Gesalbten!
    40 Du hast zerbrochen den Bund mit deinem Knecht
    und seine Krone entweiht in den Staub.
    41 Du hast eingerissen alle seine Mauern
    und hast zerstört seine Festungen.
    42 Es berauben ihn alle, die vorübergehen;
    er ist seinen Nachbarn ein Spott geworden.
    43 Du erhöhst die Rechte seiner Widersacher
    und erfreust alle seine Feinde.
    44 Auch hast du die Kraft seines Schwerts weggenommen
    und lässest ihn nicht siegen im Streit.
    45 Du hast seinem Glanz ein Ende gemacht
    und seinen Thron zu Boden geworfen.
    46 Du hast die Tage seiner Jugend verkürzt
    und ihn bedeckt mit Schande. SELA.
    47 HERR, wie lange willst du dich so verbergen
    und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen?
    48 Gedenke, wie kurz mein Leben ist,
    wie vergänglich du alle Menschen geschaffen hast!
    49 Wo ist jemand, der da lebt und den Tod nicht sähe,
    der seine Seele errette aus des Todes Hand? SELA.
    50 Herr, wo ist deine Gnade von einst,
    die du David geschworen hast in deiner Treue?
    51 Gedenke, Herr, an die Schmach deiner Knechte,
    die ich trage in meinem Herzen von all den vielen Völkern,
    52 mit der, HERR, deine Feinde dich schmähen,
    mit der sie schmähen hinter deinem Gesalbten her!
    53 Gelobt sei der HERR ewiglich!
    Amen! Amen!

    Das tägliche Bibel-Quiz