Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Samstag, 26. September 2026

    Einer aber unter den zehn aussätzigen Männern, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme.

    Einer aber unter den zehn aussätzigen Männern, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme. (Lk. 17:15)

    Dankbarkeit

    Die Situation der zehn Männer war aussichtslos, denn sie waren aussätzig geworden. Mit gesunden Menschen durften sie keinerlei Kontakt mehr haben. Sie waren gleichsam lebendig tot.
    Doch dann kam Hoffnung in ihr Leben. Sie hatten von dem Wunderheiler JESUS gehört und machten sich auf den Weg zu ihm. Trotz aller Verbote kamen sie zu ihm und baten um Heilung. Und das Wunder geschah: Was in all den Jahrhunderten zuvor nicht geschehen war, geschah durch unseren Herrn Jesus. Er befahl ihnen, sich den Priestern zu zeigen, und auf dem Weg dorthin wurden sie tatsächlich geheilt.
    Nur einer der zehn Männer machte sich daraufhin auf den Rückweg zu JESUS, um ihm für seine Heilung zu danken. Was aber war mit den anderen? Waren sie so sehr von Freude überwältigt, dass sie auf der Stelle zu ihren Familien liefen?
    Nur einer von ihnen – und der war auch noch ein Samariter – kehrte sofort um, um JESUS zu danken. Alle anderen kamen nicht zurück, um dem Urheber ihres Glücks und ihres neuen Lebens Dank zu sagen.
    Wie steht es um unser Herz und unsere Dankbarkeit? Haben nicht auch wir unendlich viel Grund dazu? Wie viele Segnungen empfangen wir täglich aus Gottes Hand! Was für ein Geschenk, wenn unser Leib gesund ist und wir unsere Glieder bewegen dürfen! Und was für ein Geschenk ist es vor allem, um unseren Heiland und Erlöser JESUS CHRISTUS zu wissen! Er heilt nicht nur unsere Krankheiten, sondern vergibt uns auch alle Schuld. Ihm allein gebühren Lob und Ehre, Preis, Dank und Anbetung! Von Herzen gerne stimme auch ich in seinen Lobpreis mit ein.
    Wem gilt heute Morgen deine Dankbarkeit?

    Dankbare Menschen sehen nicht zuerst, was ihnen fehlt, sondern staunen darüber, wie viel Gott ihnen schon geschenkt hat.

    Seid gesegnet!

    Martin Seidl-Schulz

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Lukas 17:

    Von Verführung zum Abfall. Von der Vergebung
    (Mt 18,6-7; Mt 18,15; 18,21-22; Mk 9,42)
    1 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen! 2 Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt. 3 Hütet euch!
    Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er es bereut, vergib ihm. 4 Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.
    Von der Kraft des Glaubens
    5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! 6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
    Vom Knechtslohn
    7 Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch? 8 Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; danach sollst du auch essen und trinken? 9 Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? 10 So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.
    Die zehn Aussätzigen
    11 Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien und Galiläa hin zog. 12 Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne 13 und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! 14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.
    15 Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme 16 und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? 18 Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? 19 Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

    Vom Kommen des Gottesreiches
    (Mt 24,1-51; Mk 13,1-37)
    20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man’s beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
    22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, in der ihr begehren werdet, zu sehen einen der Tage des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen. 23 Und sie werden zu euch sagen: Siehe, da!, oder: Siehe, hier! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach! 24 Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein. 25 Zuvor aber muss er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.
    26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: 27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. 28 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. 30 Auf diese Weise wird’s auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.
    31 Wer an jenem Tage auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, der steige nicht hinunter, um sie zu holen. Und ebenso, wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm ist. 32 Denkt an Lots Frau! 33 Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren; und wer es verlieren wird, der wird es gewinnen. 34 Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett liegen; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben werden. 35 Zwei Frauen werden miteinander Korn mahlen; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben werden. 37 Und sie fingen an und fragten ihn: Herr, wo? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich auch die Geier.

     

    Das tägliche Bibel-Quiz