Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Mittwoch, 19. August 2026

    Der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich.

    Der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich. (Jes. 51:6)

    Himmel und Erde werden vergehen

    Das sind Zukunftsaussichten, bei denen einem angst und bange werden könnte! Die Zukunft unserer Erde wird alles andere als rosig sein. Dazu passt auch das heutige Szenario: die globale Erwärmung unseres Klimas, die weltweite Umweltverschmutzung, die vielen Krisenherde und Kriege, der moralische Verfall vieler Gesellschaften und vieles mehr.
    Aber mein Heil bleibt ewiglich. Wieder eines dieser großartigen göttlichen „Aber“, die GOTT selbst spricht. Gottes Heil bleibt ewiglich. Er ist unser guter Hirte, der mit uns durch Dick und Dünn geht. Selbst in den Tälern der Todesschatten steht er uns zur Seite. An seiner starken Hand dürfen wir uns sicher wissen, denn keine Macht der Welt kann uns, seine Jünger, aus seinen starken Armen reißen. Unter seiner Beschirmung dürfen wir uns geborgen wissen. Unsere Welt mag vergehen, aber JESUS CHRISTUS wird uns sicher durch diese stürmischen Zeiten hindurchführen. Er wird seine Kinder nicht preisgeben.
    In alledem darf uns ein dazu passender neutestamentlicher Text Trost sein: „Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“ (1. Kor. 13,10) Paulus spricht vom Vollkommenen, das unser HERR JESUS heraufführen wird. Alles Vorläufige und von der Sünde Verdorbene wird dem Vollkommenen weichen. Diese Verheißung gilt all jenen, die sich im Glauben ihm, unserem HERRN JESUS, unserem Heiland und Erlöser, anvertraut haben und seine Jünger geworden sind. Preist den Herrn!
    Darum lasst uns heute Morgen alle Sorgen um die Zukunft unserer Erde ablegen und im Vertrauen auf den Beistand unseres HERRN JESUS mutige und zuversichtliche Schritte tun. Wer in Christus geborgen ist, muss vor dem Vergehen dieser Welt nicht verzagen; denn Gottes Heil bleibt, wenn alles andere vergeht.

    Selbst wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. (Martin Luther)

    Seid gesegnet!

    Martin Seidl-Schulz

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Jesaja 51:

    Gottes ewiges Heil für Israel
    1 Hört mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schaut den Fels an, aus dem ihr gehauen seid, und des Brunnens Schacht, aus dem ihr gegraben seid. 2 Schaut Abraham an, euren Vater, und Sara, von der ihr geboren seid. Denn als einen Einzelnen berief ich ihn, um ihn zu segnen und zu mehren. 3 Ja, der HERR tröstet Zion, er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des HERRN, dass man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.
    4 Merkt auf mich, ihr Völker, und ihr Menschen, hört mir zu! Denn Weisung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen. 5 Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil tritt hervor, und meine Arme werden die Völker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm. 6 Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen.
    7 Hört mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen! 8 Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid, und Würmer werden sie fressen wie ein wollenes Tuch. Aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein Heil für und für.
    Der HERR greift ein mit Macht und Trost
    9 Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat? 10 Warst du es nicht, der das Meer austrocknete, die Wasser der großen Tiefe, der den Grund des Meeres zum Wege machte, dass die Erlösten hindurchgingen? 11 So werden die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.

    12 Ich, ich bin euer Tröster! Wer bist du denn, dass du dich vor Menschen gefürchtet hast, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen, 13 und hast des HERRN vergessen, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgebreitet und die Erde gegründet hat, und hast dich ständig gefürchtet den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedrängers, als er sich vornahm, dich zu verderben? Wo ist nun der Grimm des Bedrängers? 14 Der Gefangene wird eilends losgegeben, dass er nicht sterbe und begraben werde und dass er keinen Mangel an Brot habe. 15 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, dass seine Wellen wüten – sein Name heißt HERR Zebaoth –; 16 ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf dass ich den Himmel von Neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.
    Weckruf Gottes an das erniedrigte Jerusalem
    17 Werde wach, werde wach, steh auf, Jerusalem, die du getrunken hast von der Hand des HERRN den Kelch seines Grimmes! Den Taumelkelch hast du ausgetrunken, den Becher geleert. 18 Es war niemand von allen Söhnen, die sie geboren hat, der sie leitete, niemand von allen Söhnen, die sie erzogen hat, der sie bei der Hand nahm. 19 Dies beides ist dir begegnet – wer trug Leid um dich? –: Verwüstung und Schaden, Hunger und Schwert; – wer hat dich getröstet? 20 Deine Söhne lagen auf allen Gassen verschmachtet wie ein Hirsch im Netz, getroffen vom Zorn des HERRN und vom Schelten deines Gottes.
    21 Darum höre dies, du Elende, die du trunken bist, doch nicht von Wein! 22 So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der die Sache seines Volks führt: Siehe, ich nehme den Taumelkelch aus deiner Hand, den Becher meines Grimmes. Du sollst ihn nicht mehr trinken, 23 sondern ich will ihn deinen Peinigern in die Hand geben, die zu dir sprachen: Wirf dich nieder, dass wir darüber hin gehen! Und du machtest deinen Rücken dem Erdboden gleich und wie eine Gasse, dass man darüber hin laufe.

    Das tägliche Bibel-Quiz