Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Donnerstag, 01. Oktober 2026

    Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor deiner Tür, und nach dir hat sie Verlangen, du aber herrsche über sie.

    Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor deiner Tür, und nach dir hat sie Verlangen, du aber herrsche über sie. (1. Mose 4:7)

    Gottes Warnung

    Hier ist Gottes Warnung an Kain vor dem Mord an seinem Bruder Abel.
    Ist’s nicht also? – Natürlich ist es so. Gottes Beurteilung der Lage stimmt immer.
    Wenn du fromm bist. – Wörtlich: „Wenn du recht tust“. Wenn ein Mensch Gottes Gedanken denkt und auf seinen Wegen geht, kann er frei den Blick erheben – zum Mitmenschen, aber auch zum Himmel. Jesus tat allezeit recht; darum konnte er jedermann frei ins Angesicht blicken und seine Augen auch frei zum Himmel aufheben, um mit seinem Vater im Himmel zu sprechen. Finsternis hingegen muss den Blick senken und am Boden entlangschauen.
    Bist du aber nicht fromm. – Wenn ein Mensch nicht auf Gott ausgerichtet ist, sondern stattdessen unlautere oder unreine Gedanken hegt, so lauert und lagert die Sünde schon vor der Tür seines Herzens. Wer solchen Gedanken Raum gibt, wird erleben, dass die Sünde hereindrängt wie Wasser durch ein geöffnetes Schleusentor. Denn sie hat stets Verlangen nach einem Menschen und will ihn überfluten und beherrschen.
    Du aber herrsche über sie. – Wir sollen Könige über die Sünde sein, und sie soll unser Untertan sein. Das normale Verhältnis soll sich umkehren. Dies ist anbruchshaft nur möglich durch die Herrschaft von Gottes Geist im Herzen eines Menschen: durch Bekehrung, Wiedergeburt und ein Leben im Gehorsam. Ob du und ich so ein Leben führen?
    „Wer Streit anfängt, gleicht dem, der dem Wasser den Damm aufreißt. Lass ab vom Streit, ehe er losbricht!“ (Spr. 17,14).
    „So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid,sondern unter der Gnade.“ (Röm. 6,12–14).
    „Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen!“ (Ps. 119,133).

    Wer der Sünde Raum gibt, ist der elendeste unter allen Menschen.

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang 1.Mose 4:

    Kains Brudermord
    1 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
    3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
    9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
    13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.

    Kains Nachkommen
    17 Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch. 18 Henoch aber zeugte Irad, Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, Metuschaël zeugte Lamech. 19 Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla. 20 Und Ada gebar Jabal; von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten. 21 Und sein Bruder hieß Jubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler. 22 Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain; von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und die Schwester des Tubal-Kain war Naama.
    23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. 24 Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.
    Set und Enosch
    25 Adam erkannte abermals seine Frau, und sie gebar einen Sohn, den nannte sie Set; denn Gott hat mir, sprach sie, einen andern Sohn gegeben für Abel, den Kain erschlagen hat. 26 Und Set zeugte auch einen Sohn und nannte ihn Enosch. Zu der Zeit fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.

    Das tägliche Bibel-Quiz