Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Donnerstag, 23. Juli 2026

    Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom Herrn.

    Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom Herrn.
    Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod.
    (Spr. 8:35–36)

    Der entscheidende Fund

    Im Zusammenhang dieser Verse ist von der Weisheit Gottes die Rede. Sie zu finden, ist die entscheidende Entdeckung eines Menschenlebens. Aus 1. Kor. 1,30 wissen wir, dass Christus selbst die Weisheit Gottes ist. Darum können wir sagen: Gottes Weisheit finden heißt Christus finden.
    Diese Weisheit spricht: „Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom Herrn.“ Genauso ist es. Nicht umsonst sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh. 14,6a). Wer ihm begegnet, findet Anschluss an das wahre Leben. Dann geht es nicht mehr um bloßes Existieren oder Dahinleben, sondern um ein Leben, das seinen Namen wirklich verdient: Leben aus Gott, Leben in seiner Wahrheit, Leben mit Sinn, Freude und Ziel. Alles andere bleibt ein schwacher Abklatsch davon und führt am Ende nicht zum Leben, sondern ins Verderben.
    Der zweite Vers spricht von dieser anderen, furchtbaren Möglichkeit: Man kann ein Leben lang dem Glück, dem Sinn und der Erfüllung nachjagen – und doch das wahre Leben verfehlen. Das ist keine Kleinigkeit, die man achselzuckend abtun könnte. Die Bibel sagt unmissverständlich: „Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben.“ Wer Gottes Weisheit verwirft, reißt sein Leben Schritt für Schritt in eine unvorstellbare Katastrophe hinein. Am Ende bricht alles zusammen, was vorher tragfähig erschien. Zurück bleibt nur eine Ruine dessen, was der Herr als „Ebenbild Gottes“ geplant hatte.
    Dennoch gibt es Menschen, die diesen Weg bewusst wählen. Sie lehnen Gottes Weisheit nicht nur ab, sondern hassen sie, weil sie ihren eigenen Plänen, Begierden und Lebensentwürfen widerspricht. Die Bibel nennt solche Menschen „Liebhaber des Todes“.
    Wie kann man den Tod lieben? Was ist an Untergang und Verderben erstrebenswert? Und doch geschieht genau das, wenn Menschen sich gegen Gottes Wahrheit stellen und lieber demjenigen folgen, der sie am Ende zerstören wird.
    Diese beiden Verse stellen uns deshalb vor eine Entscheidung. Sie zeigen uns den Weg des Lebens und den Weg des Todes – und sie verschweigen nicht, wohin beide führen. Niemand, der diese Verse liest, kennt und Gottes Ruf hört, kann am Ende sagen, er habe es nicht gewusst. Der eine Vers lockt uns zum Leben, der andere warnt uns vor dem Verderben. Darum ist heute die Zeit, Gottes Weisheit zu suchen, Christus zu finden und bei ihm das wahre Leben zu ergreifen.

    Die Liebhaber des Todes müssen bald erkennen, dass sie von ihm nicht mit gleicher Intensität geliebt werden.

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Sprüche 8

    Einladung und Verheißung der Weisheit
    1 Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? 2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; 3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie: 4 O ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern! 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit, und ihr Toren, nehmt Verstand an! 6 Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. 7 Denn mein Mund redet die Weisheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist. 8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin. 9 Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben. 10 Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen.
    12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben. 13 Die Furcht des HERRN hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und falschen Lippen bin ich feind. 14 Mein ist beides, Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. 15 Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. 16 Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 18 Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes Silber. 20 Ich wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 21 dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle.

    Die Weisheit als Gottes Liebling
    22 Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. 23 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. 24 Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. 25 Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, 26 als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, 28 als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, 29 als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, 30 da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; 31 ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.
    32 So hört nun auf mich, meine Söhne! Wohl denen, die meine Wege einhalten! 33 Hört die Mahnung und werdet weise und schlagt sie nicht in den Wind! 34 Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich, dass er hüte die Pfosten meiner Tore! 35 Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN. 36 Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod.

    Das tägliche Bibel-Quiz