Welcome to brot-des-lebens.de   Click to listen highlighted text! Welcome to brot-des-lebens.de


Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
  • Kalenderansicht aller Impulse
    Juni 2026
    M D M D F S S
    1234567
    891011121314
    15161718192021
    22232425262728
    2930  

    Mittwoch, 17. Juni 2026

    Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

    Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. (Mt. 18:10)

    Gibt es Schutzengel?

    Als ich an einem sonnigen und warmen Frühlingstag gerade dabei war, einige Sträucher und Pflanzen bei uns zu Hause im eingezäunten Hof zu bewässern, sprach mich plötzlich ein Nachbar aus unserer Siedlung über den Zaun hinweg an. Er fragte, ob ich schon mitbekommen hätte, dass unsere nicht einmal zweijährige Tochter vor Kurzem allein und unbeaufsichtigt mitten auf der offenen Straße gestanden habe. Da wir in einer größeren Siedlung leben und zudem ein Eckgrundstück haben, ist die Straße relativ unübersichtlich, und es herrscht reger Verkehr. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können!
    Er hatte vom Fenster aus beobachtet, wie unsere Kleine etwas ratlos um sich blickte, während sie mitten auf der Straße stand. Er habe dann gerufen und sei schließlich hinausgegangen, um sie an der Hand zu nehmen und wieder zu unserer Haustür zu bringen. Unser Jüngster öffnete daraufhin die Tür (oder war sie noch offen?), und der Nachbar übergab ihm seine kleine Schwester mit ein paar freundlichen, aber auch ermahnenden Worten, doch künftig besser auf sie aufzupassen.
    Überrascht und erschrocken über diesen Vorfall, bedankte ich mich herzlich bei ihm, woraufhin er sich verabschiedete. „Unsere Kleine muss einen Schutzengel gehabt haben“, ging es mir durch den Kopf, und ich dankte dem Herrn Jesus für die Bewahrung. Dabei hatte ich jedoch nicht die kleinen Engelchen im Sinn, die sich manche Leute um den Hals oder an den Schlüsselbund hängen.
    Geht es uns nicht oft auch so, dass wir eigene Wege gehen und dann plötzlich ratlos und ohne Orientierung dastehen? Wir entfernen uns von unserem himmlischen Vater und meinen, unser Leben selbst im Griff zu haben. Doch dann dürfen wir wissen, dass unser himmlischer Vater uns – ähnlich wie im Gleichnis vom verlorenen Schaf (vgl. Mt. 18,10–14) – nachgeht. Er sendet seine Boten aus, die uns vor den schlimmsten Gefahren bewahren, und gebraucht oft auch Menschen, die uns helfend zur Seite gestellt werden. Auch wenn der Begriff „Schutzengel“ so nicht wörtlich in der Bibel vorkommt, macht unser Tagesvers klar, dass unser Vater schützende Engel um uns her lagert und dabei besonders ein Auge auf die Kleinsten hat.

    „Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“ (Ps. 34,7)
    „Sind sie (die Engel) nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?“ (Hebr. 1,14)

    Gerd Brändlein

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Matthäus 18

    Der Rangstreit der Jünger

    1 Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich? 2 Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4 Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5 Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.

    Warnung vor Verführung zum Abfall
    6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt! 8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst in das ewige Feuer geworfen. 9Und wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen.

    Vom verlorenen Schaf
    10 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? 13 Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.

    Zurechtweisung und Gebet in der Gemeinde
    15 Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner.
    18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

    Von der Vergebung (»Der Schalksknecht«)
    21 Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. 23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. 25 Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. 26 Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch.

    28 Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! 29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war.

    31 Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. 32 Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; 33 hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.

    35 So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.

    Das tägliche Bibel-Quiz

Click to listen highlighted text!