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Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
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    Freitag, 19. Juni 2026

    Spurgeon Lehrer und Prediger

    Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen. (Spr. 25:11)

    Einige Lieblingszitate

    Heute vor 192 Jahren wurde Charles Haddon Spurgeon geboren, der „Fürst der Prediger“. Ich habe ja gestern schon davon geschrieben, wie viel er mir bedeutet hat. Es gibt zahllose Aussprüche von ihm, die mich lebenslang begleitet haben. Hier sind fünf bzw. sechs davon – aber es ist nur die Spitze vom Eisberg. Fünf im Text der Andacht – Sätze, die viel Stoff zum weiteren Nachdenken enthalten, und der sechste als zusammenfassender Gedanke, der eine ernste Mahnung für uns alle enthält!

    „Gott schiebt unserer Trägheit keine Kissen unter.“ Eine Bemerkung zu Röm. 12,11, die sehr passend ist! Gott ist kein Freund von Faulpelzen.

    „Deine Befürchtungen sind kein Leitfaden für Gottes Ratschluss.“ Zum Glück, wie wahr! Wenn alle dunklen Befürchtungen, die ich im Blick auf mein Leben schon hatte, Gottes Willen entsprochen hätten und eingetroffen wären, wäre ich schon längst stillschweigend untergegangen. Aber zum Glück waren meine und seine Gedanken oft nicht deckungsgleich!

    „Wer nicht will, wenn er kann, wird nicht können, wenn er will.“ Ein Satz, der sich auf vielerlei Weise anwenden lässt. Die verpassten Gelegenheiten unseres Lebens werden uns eines Tages mit intensiver Reue erfüllen. Leider lässt sich dann an ihnen nichts mehr ändern. Am schlimmsten wird das für diejenigen Menschen sein, die das Evangelium gehört haben und sich hätten bekehren können, es aber nicht getan haben. Ihnen bleibt nur die schreckliche ewige Verlorenheit.

    „Ausruhen ist kein Zeitverderb. Wir werden im Ganzen mehr leisten, wenn wir von Zeit zu Zeit etwas weniger arbeiten. Wenn wir immerfort rudern, ohne innezuhalten, werden wir bald außer Atem kommen.“ Sätze für bzw. gegen christliche und sonstige Workaholics. Ich hatte sie immer wieder einmal nötig, und es sind die einzigen, von denen ich mich frage, inwieweit Spurgeon sich selbst daran gehalten hat. Er bewältigte nämlich in seinen nur 58 Jahren ein gewaltiges Arbeitspensum – und alles ohne Computer! Von langem Ausruhen habe ich da nur selten gelesen.

    „Manche Pastoren tun viel Schlafpulver in ihre Predigten.“ Darum habe ich mich als Prediger immer bemüht, meine Zuhörer möglichst wach zu halten. Es ist mir vielleicht nicht überall und ausnahmslos gelungen, aber wenigstens war es mir ein Anliegen, in den Sitzreihen keine Schnarcher zu haben.

    „Ich sähe gern alle Bücher, die je geschrieben wurden, gute und schlechte, Gebetbücher und Predigten und Gesangbücher und was sonst noch für welche, zu einem ungeheuren Stoß aufgetürmt und qualmen wie Sodom vor alters, wenn das Lesen dieser Bücher euch vom Bibellesen abhält.“ (C. H. Spurgeon)

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang Sprüche 25

    Weitere Sprüche Salomos
    1 Auch dies sind
    Sprüche Salomos; die Männer Hiskias, des Königs von Juda, haben sie gesammelt.
    2 Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.
    3 Der Himmel ist hoch und die Erde tief, und der Könige Herz ist unerforschlich.
    4 Man tue die Schlacken vom Silber, so gelingt dem Goldschmied das Gefäß; 5 man tue den Gottlosen hinweg vom König, so wird
    sein Thron durch Gerechtigkeit gefestigt.
    6 Prange nicht vor dem Könige und stelle dich nicht zu den Großen; 7 denn
    es ist besser, dass man zu dir sage: Tritt hier herauf!, als dass du erniedrigt wirst vor einem Edlen, den deine Augen gesehen haben.
    8 Laufe nicht zu schnell vor Gericht; denn was willst du zuletzt machen, wenn dich dein Nächster beschämt?
    9 Trage deine Sache mit deinem Nächsten aus, aber
    verrate nicht eines andern Geheimnis, 10 damit von dir nicht übel spricht, wer es hört, und dann das böse Gerede über dich nicht aufhört.
    11 Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen.
    12 Ein Weiser, der mahnt, und ein Ohr, das auf ihn hört, das ist wie ein goldener Ring und ein goldenes Halsband.
    13 Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat, und erquickt seines Herrn Seele.

    14 Wer Geschenke verspricht und hält’s nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen.
    15 Durch Geduld wird ein Fürst überredet, und eine
    linde Zunge zerbricht Knochen.
    16 Findest du Honig, so iss davon nur, soviel du bedarfst, dass du nicht zu satt wirst und speist ihn aus. 17 Halte deinen Fuß zurück vom Hause deines Nächsten; er könnte dich satt bekommen und dir gram werden.
    18 Wer wider seinen Nächsten falsch Zeugnis redet, der ist wie ein Streithammer, Schwert und scharfer Pfeil.
    19 Auf einen Treulosen hoffen zur Zeit der Not, das ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß.
    20 Wer einem missmutigen Herzen Lieder singt, das ist, wie wenn einer das Kleid ablegt an einem kalten Tag, und wie Essig auf Lauge.
    21 Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser, 22 denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir’s vergelten.
    23 Wind mit dunklen Wolken bringt Regen, und heimliches Geschwätz schafft saure Gesichter.
    24 Besser im Winkel auf dem Dache sitzen als mit einer zänkischen Frau zusammen in einem Hause.
    25 Eine gute Botschaft aus fernen Landen ist wie kühles Wasser für eine durstige Kehle.
    26 Ein Gerechter, der angesichts eines Gottlosen wankt, ist wie ein getrübter Brunnen und eine verderbte Quelle.
    27 Zu viel Honig essen ist nicht gut; aber wer nach schweren Dingen forscht, dem bringt’s Ehre.
    28 Ein Mann, der seinen Zorn nicht zurückhalten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern.

    Das tägliche Bibel-Quiz

    Kurzpotrait über Charles Haddon Spurgeon
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