Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit. (Ps. 125:2)
Christi Liebe und Fürsorge
So wie Berge um Jerusalem herum gelegen sind, so umgibt die Liebe und Fürsorge Christi all jene, die sich IHM im Glauben anvertrauen. „Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus“ (Ps. 34,8). David betete: „Sei mir ein starker Hort, dahin ich fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg“ (Ps. 71,3). In gleicher Weise betete JESUS: „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen“ (Joh. 17,15). JESUS verglich sich selbst mit einem guten Hirten, der uns, seine Schafe, auf allen Wegen begleitet. Glücklich kann sich jeder schätzen, der auf die Stimme des guten Hirten, sprich unseres HERRN JESUS, hört und ihm als sein Jünger nachfolgt. Er ist uns Schutz und Schirm auf allen Wegen. Keine Macht der Welt kann uns mehr aus seinen starken Armen reißen. An seiner Hand werden wir sicher das Ziel unserer Lebensreise erreichen: nichts weniger als GOTTES Herrlichkeit und dies in alle Ewigkeit. Halleluja!
Nicht ruhige Überfahrt, nur sichere Ankunft ist uns verheißen.Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang Psalm 125
Der HERR ist um sein Volk her
1 Ein Wallfahrtslied.
Die auf den HERRN hoffen, werden nicht fallen,
sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.
2 Wie um Jerusalem Berge sind,
so ist der HERR um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.
3 Denn der Gottlosen Zepter wird nicht bleiben /
über dem Erbteil der Gerechten,
damit die Gerechten ihre Hand nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit.
4 HERR, tu wohl den Guten
und denen, die frommen Herzens sind.
5 Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, /
wird der HERR dahinfahren lassen mit den Übeltätern.
Friede sei über Israel!
Jerusalem liegt etwa 790 m über dem Meeresspiegel. Die Berge um die Stadt herum sprechen für ihre Sicherheit (Ps 125,2). Zwischen den Bergen und der Stadt gibt es drei Täler: im Osten ist das Tal Kidron (oder auch Josaphat-Tal), im Westen ist das Tal Gihon und im Süden das Tal Hinnom. Im Osten liegt der Ölberg, von wo aus man die beste Sicht auf Jerusalem hat. Im Südosten liegt der Berg des Ärgernisses. Er wird so genannt, weil man annimmt, dass Salomo dort seinen Götzendienst ausübte. Im Süden ist weiterhin der Berg des bösen Rates. Der Ursprung dieses Namens kommt wohl daher, das Kajaphas dort ein Haus besaß, in welchem Rat gehalten wurde den Herrn Jesus zu töten.
Quelle: https://www.bibelkommentare.de/lexikon/2236/jerusalem
