Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken. (2. Tim. 4:3)
Gottlose Zeiten
Sind wir nicht schon mittendrin in jenen Zeiten, von denen die Bibel spricht? Menschen wollen ihres eigenen Glückes Schmied sein und brauen sich ihren eigenen spirituellen Cocktail: ein wenig Esoterik, etwas Astrologie, ein bisschen Buddhismus, ein Schuss Naturreligion, dazu etwas Bergpredigt und Nächstenliebe – je nachdem, wonach ihnen gerade zumute ist.
Was für ein Hochmut, wenn sich das Geschöpf über seinen Schöpfer erhebt! Der Ursprung dieses Aufbegehrens liegt bei Satan selbst. Er war ein Engel-Fürst, „Luzifer“, der Lichtträger. In seinem Hochmut wollte er sich über seinen Schöpfer, über GOTT selbst, erheben und wurde deshalb aus Gottes Gegenwart verbannt. Seitdem versucht er unermüdlich, Menschen in die Irre zu führen. Alle Versuche, das Leben unabhängig von GOTT zu gestalten, stehen unter diesem Einfluss und führen letztlich in die ewige Trennung von GOTT, ins Gericht.
Anders ist es bei dem, der nach Gottes Willen fragt und in JESUS CHRISTUS den Schöpfer, den Herrn aller Herren und GOTT aller Götter erkennt. Anders ist es bei dem, der Gottes Wort vertraut und in die Nachfolge Christi tritt. Gottes Wort, die Bibel, enthält die einzig wahre, heilsame Lehre, die zur Vergebung aller Schuld und zu ewigem Leben in GOTTES Herrlichkeit führt.
Entscheide selbst, welchen Weg du wählen willst: den Weg des Stolzes, der Überheblichkeit und der Selbstverwirklichung – oder den Weg der Nachfolge Christi. Er macht uns zu Kindern Gottes, zu Miterben der Heiligen und zu Gottes Hausgenossen. Darum lass dich nicht von Lehren verführen, die nur den eigenen Wünschen schmeicheln, sondern halte dich an Christus und sein Wort. Nur dort findest du Wahrheit, Rettung und ewiges Leben.
Der Satan hält letztlich nie, was er verspricht – Christus immer!
Seid gesegnet!
Martin Seidl-Schulz
Tägliche Bibellese
Der Bibelvers im Zusammenhang 2.Timotheus 4
Treue bis zum Ende
1 So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus. 6 Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen. 7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; 8 hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.
Der Apostel und seine Mitarbeiter
9 Beeile dich, dass du bald zu mir kommst. 10 Denn Demas hat mich verlassen und diese Welt lieb gewonnen und ist nach Thessalonich gezogen, Kreszens nach Galatien, Titus nach Dalmatien. 11 Lukas ist allein bei mir. Markus nimm zu dir und bringe ihn mit dir; denn er ist mir nützlich zum Dienst. 12 Tychikus habe ich nach Ephesus gesandt. 13 Den Mantel, den ich in Troas ließ bei Karpus, bringe mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamente. 14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses angetan; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken. 15 Vor dem hüte du dich auch; denn er hat sich unsern Worten sehr widersetzt.
16 Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. 17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Botschaft ausgebreitet würde und alle Heiden sie hörten, so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen. 18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
19 Grüße Priska und Aquila und das Haus des Onesiphorus. 20 Erastus blieb in Korinth, Trophimus aber ließ ich krank in Milet. 21 Beeile dich, dass du vor dem Winter kommst. Es grüßen dich Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und alle Brüder.
22 Der Herr sei mit deinem Geist! Die Gnade sei mit euch!
