Welcome to brot-des-lebens.de   Click to listen highlighted text! Welcome to brot-des-lebens.de


Brot des Lebens, ein Impuls für das Leben mit Jesus
  • Kalenderansicht aller Impulse
    Mai 2026
    M D M D F S S
     123
    45678910
    11121314151617
    18192021222324
    25262728293031

    Donnerstag, 21. Mai 2026

    Berufung und Erwählung

    Darum, liebe Brüder, bemüht euch desto mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr nicht straucheln, und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. (2. Petr. 1:10–11)

    Offene Türen (Teil 3)

    Nachdem wir am Montag einmal einen kurzen Blick auf das große Geheimnis der göttlichen Erwählung geworfen haben, wollen wir heute stärker die andere Seite der Wahrheit ins Blickfeld nehmen: die menschliche Verantwortlichkeit.
    Es ist kurios: Ausgerechnet in einem Vers, der noch einmal von unserer „Berufung und Erwählung“ spricht, taucht plötzlich eine klare Aufforderung auf, sich am göttlichen Gnadenwerk aktiv zu beteiligen. Wir sollen unsere Berufung und Erwählung „festmachen“. Das Entscheidende hat Gott bereits getan; er ist wie immer „in Vorleistung“ gegangen. Erst durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes, dann durch die Einwirkung der göttlichen Gnade zu unserer Bekehrung.
    Nun sind wir dran. Wir sollen durch tägliche Nachfolge und Gemeinschaft mit Gott das göttliche Tun an uns „konsolidieren“ oder verfestigen. Es soll bestätigt werden. Nichts ist es also mit einem geistlichen Leben im Liegestuhl! Wir sind gefordert!
    Um uns in das aktive Tun locken, kommen mit der großen Aufforderung auch gleich zwei Verheißungen: Gelebte Jesusnachfolge wird uns vor dem Straucheln oder Abirren vom Glauben bewahren, und als Folge davon wird uns der Eingang (oder das Eingehen) in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus reichlich gewährt werden.
    Es ist eine sonderbare Formulierung, und ich habe mich schon oft gefragt, wie das in der Praxis aussehen wird. Normalerweise besteht ein „Eingang“ aus einer Tür, und die ist entweder geschlossen, angelehnt oder (halb oder weit) geöffnet.
    Wenn ich im Krankenhaus zum Röntgen oder anderen Untersuchungen gefahren wurde, geschah es oft mit dem gesamten Bett, das von einem Mitarbeiter des Transportdienstes geschoben wurde. Wenn wir an den Ausgang der Station kamen, um in den Bereich der Aufzüge „einzutreten“, war es immer eindrücklich, wie sich die Glastüren automatisch öffneten. Das heißt, sie schwangen weit zurück, damit das Bett durchgeschoben werden konnte.
    Da musste ich manchmal denken: Vielleicht werden wir einmal etwas Ähnliches erleben, wenn es mit uns zum Sterben kommt und wir davorstehen, in den Himmel einzutreten. Es könnte sein wie Türen, die weit geöffnet werden. Wir müssen dann nicht erst ein Visum oder einen Passierschein vorweisen, und es wird kein Türwächter knurrend am Eingang sitzen, der uns hinter halb geöffneter und mit einer Kette versehenen Tür erst einmal misstrauisch beäugt. Nein – das „Willkommen im Himmel“ wird ein großartiges Erlebnis sein für die, die sich in diesem Leben nach ihrer Bekehrung tapfer und wacker bemüht haben, ihre „Berufung und Erwählung“ durch Gehorsam und Dienst für Gott festzumachen. Und das ist jede Anstrengung wert!

    Gottes „reichlicher Eingang“ wird nur eines bedeuten: Er bringt damit seine herzliche Freude zum Ausdruck, dass wir endlich bei ihm sind!

    Peter Engler

    Tägliche Bibellese

    Der Bibelvers im Zusammenhang 2.Petrus 1:

    1 Simon Petrus, ein Knecht und Apostel Jesu Christi, an alle, die mit uns denselben teuren Glauben empfangen haben durch die Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Heiland Jesus Christus:
    2 Gott gebe euch viel Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn!
    Mahnung zu christlichem Leben
    3 Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft. 4 Durch sie sind uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt, damit ihr dadurch Anteil bekommt an der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der verderblichen Begierde in der Welt.
    5 So wendet alle Mühe daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis 6 und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Frömmigkeit 7 und in der Frömmigkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe die Liebe zu allen Menschen. 8 Denn wenn dies alles reichlich bei euch ist, wird’s euch nicht faul und unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. 9 Wer dies aber nicht hat, der ist blind und tappt im Dunkeln und hat vergessen, dass er rein geworden ist von seinen früheren Sünden. 10 Darum, liebe Brüder, bemüht euch desto mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr nicht straucheln 11 und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.

    12 Darum will ich’s nicht lassen, euch allezeit daran zu erinnern, obwohl ihr’s wisst und gestärkt seid in der Wahrheit, die unter euch ist. 13 Ich halte es aber für richtig, solange ich in dieser Hütte bin, euch zu erwecken und zu erinnern; 14 denn ich weiß, dass ich meine Hütte bald verlassen muss, wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat. 15 Ich will mich aber bemühen, dass ihr dies allezeit auch nach meinem Hinscheiden im Gedächtnis behalten könnt.
    Die Verklärung Jesu und das prophetische Wort
    16 Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen. 17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. 18 Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.
    19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. 20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

    Das tägliche Bibel-Quiz

Click to listen highlighted text!